Suzuki gewinnt beim Pikes-Peak-Rennen

Es ist das härteste Bergrennen der Welt. Ein Mal im Jahr rasen die mutigsten Rennfahrer in den stärksten Boliden den Pikes Peak im US-Bundesstaat Colorado hinauf. Bei 4300 Höhenmeter ist der Zieleinlauf

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Von
  • Martin Schou
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Colorado (USA), 29. Juni 2011 – 156 Kurven, 1439 Höhenmeter und eine fast 20 Kilometer lange Strecke: Das "Pikes Peak International Hill Climb" ist nach den Indianapolis 500 das zweitälteste Motorsportrennen in den USA. Seit 1916 findet das "Race to the Clouds" statt. In 2862 Meter Höhe geht es los, bei sauerstoffarmen 4300 Meter ist der Zieleinlauf. Die Strecke verläuft fast ausschließlich entlang ungesicherter Abgründe. Asphaltiert ist nur die Hälfte der Strecke, der Rest ist Schotter. Wer beim Bergrennen in den Rocky Mountains im US-Bundesstaat Colorado mitmachen will, muss auch gute Nerven haben.

Der Japaner Nobuhiro Tajima gewann bei der diesjährigen 89. Auflage des Hill Climb in einer Rekordzeit von 9:51 Minuten. Damit hat der Japaner die bisherige Bestzeit, die er selbst 2007 aufgestellt hatte, um zehn Sekunden unterboten. Seit zehn Jahren ist Tajima – Spitzname "Monster" – einer der dominierenden Fahrer beim Pikes Peak, in dessen Bestenliste es nur wenige große Rennlegenden schafften. Die deutsche Rallye-Ikone Walter Röhrl stellte 1987 mit einem Audi Sport quattro S1 in 10:47 Minuten einen zwischenzeitlichen Rekord auf.

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Neuer Rekordhalter beim Pikes Peak International Hill Climb: der Monster Sport SX4 Hill Climb Special von Suzuki

Bei seiner Rekordfahrt zwei Tage vor seinem 61. Geburtstag fuhr Tajima in einen modifizierten Suzuki SX4, wobei die zivile Basis des Allradlers kaum noch zu erkennen ist. Der offizielle Name des Rennboliden lautet "Monster Sport SX4 Hill Climb Special". Bereits 2009 und 2010 gewann der Rallye-Pilot das traditionelle Bergrennen mit diesem Fahrzeug. Der von Tajimas Team Monster Sport aufgebaute Suzuki ist mit einem V6-Biturbo ausgerüstet. Aus 3,1 Liter Hubraum schöpft dieser beachtliche 920 PS.