Taiwan plant eingeschränktes Wimax
Wimax-Anbieter sollen in Taiwan weder Sprach- noch Videodienste anbieten dĂĽrfen.
Die taiwanischen 3G-Lizenznehmer haben ihre Regierung offenbar dazu gebracht, nur eingeschränkte Wimax-Lizenzen zu vergeben. Wimax-Anbieter werden weder Sprach- noch Videodienste anbieten dürfen. Ob sie auch gezwungen werden, "selbst gestricktes" VoIP ihrer Kunden zu unterbinden, ist offen. Telefonnummern werden die Wimax-Anbieter jedenfalls keine erhalten. Als Ausgleich sollen die Lizenzen billiger sein und geringe Netzabdeckungsverpflichtungen enthalten. Das Land will bald Frequenzen im 2,5- bis 2,9-GHz-Bereich für Testzwecke zur Verfügung stellen.
Qualcomm, Patentinhaber der marktbeherrschenden 3G-Technologien UMTS (WCDMA), CDMA2000 1x und Flash-OFDM, hat in der Vergangenheit die Bedrohung durch Wimax heruntergespielt. "If you can't beat them, join them" dĂĽrfte indes das Motto von Nokia und Motorola sein. Die beiden Handy-Hersteller kooperieren jeweils mit anderen Unternehmen in Sachen Wimax-Entwicklung.
- Eine Ăśbersicht ĂĽber die Varianten und Leistungsmerkmale von Wimax liefert der Beitrag Schneller Funk ĂĽberall auf heise mobil.
- Einen Vergleich von Wimax mit anderen Funktechniken findet man in den Artikeln Kabel kappen und Surfen in der Pampa auf heise mobil.
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(Daniel AJ Sokolov) / (anw)