Dacia Duster schafft Platz 3 am Pikes Peak

Als Billigmarke kennt man Dacia, aber nicht als erfolgreiches Rennteam. In der Serie hat er maximal 110 PS – als aufgeblasene Rennversion mit 850 PS hat er nun Platz 3 beim Bergrennen am Pikes Peak geschafft

vorlesen Druckansicht 7 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • sle

Köln, 6. Juli 2011 – Mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung sorgte der Dacia Duster "No Limit" beim traditionellen Pikes Peak Hill Climb für eine Überraschung. Jean-Philippe Dayraut steuerte die Rennversion des kompakten SUV-Modells beim härtesten Bergrennen der Welt in 10 Minuten und 17 Sekunden ins Ziel und lag damit nur 26 Sekunden hinter dem Sieger.

Dayraut, dreimaliger Meister der Trophée Andros, nahm zum ersten Mal beim Pikes Peak Hill Climb teil und hatte nur drei Trainingstage zur Verfügung, um sich mit der anspruchsvollen Strecke vertraut zu machen. Mit nur 950 Kilo Gewicht und einem 3,8-Liter-V6-Mittelmotor mit 850 PS brachte der Spezial-Duster genug Power mit. Das Biturbo-Triebwerk stammt aus dem Nissan GT-R, wo es allerdings nur 485 PS leistet. Das Rohrrahmen-Chassis wurde in nur drei Monaten von Renault-Ingenieuren entwickelt.

Dacia Duster schafft Platz 3 am Pikes Peak (9 Bilder)

Dacia mischt jetzt auch im Motorsport mit.

Die Entscheidung für den Start im US-Bundesstaat Colorado soll erst im Dezember 2010 gefallen sein. "Es war das Unglaublichste und Verrückteste, was ich je gemacht habe", sagte Dayraut im Ziel. Das Rennen führt über 1439 Höhenmeter und eine Distanz von 20 Kilometer auf den 4301 Meter hohen Gipfel des Pikes Peak in der Nähe von Colorado Springs. Dabei müssen die Fahrer insgesamt 156 Kurven bewältigen. (imp)