Mercedes CL jetzt mit Spotlight-Funktion

Schon seit 2009 bietet Mercedes einen Nachtsicht-Assistenten an. Nun wird das System durch ein Spotlight-Funktion verbessert, die nun im Mercedes CL verfügbar ist

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Stuttgart, 3. August 2011 – Schon seit 2009 bietet Mercedes den aktiven Nachtsicht-Assistenten Plus an. Er erkennt Fußgänger bei Dunkelheit und markiert sie auf dem Nachtsichtbild im Kombi-Instrument. Noch mehr Sicherheit soll eine neue Version mit Spotlight-Funktion bringen. In der neuen Variante, die nun im Mercedes CL verfügbar ist, werden Personen auf der Fahrbahn per Scheinwerfer angeblinkt. Eine ähnliche Funktion plant BMW unter dem Namen Dynamic Light Spot.

Der Nachtsicht-Assistent Plus erkennt Fußgänger in bis zu 80 Meter Entfernung mithilfe von Infrarotlicht. Dabei sitzen in den Scheinwerfern Infrarotstrahler, welche die Fahrbahn ausleuchten. Die Reflektionen werden durch eine Infrarotkamera hinter der Frontscheibe registriert. Das aufgenommene Bild wird wie beim aktiven Nachtsicht-Assistenten Plus auf das Display übertragen – mit einer Markierung für erkannte Fußgänger. Mercedes benutzt für seinen Nachtsichtassistenten also eine aktive Technik, das heißt, die Hindernisse werden mit Infrarotlicht bestrahlt und die Reflektionen registriert.

Mercedes CL jetzt mit Spotlight-Funktion (5 Bilder)

Schrecksekunde: Bei Nacht sind Fußgänger auf der Landstraße sehr schlecht sichtbar. Das neue Spotlight soll das ändern.

BMW dagegen verwendet für Night Vision eine passive Technik. Hierbei ist sind keine Infrarotlicht-Quellen im Auto erforderlich, denn die Kamera registriert nur die natürliche Wärmestrahlung von Wildtieren oder Fußgängern im Infrarotbereich. Vorteil: Der Energieverbrauch der Infrarotlichtquelle wird gespart. Letztere verursacht laut BMW einen zusätzlichen CO2-Ausstoß von drei Gramm pro Kilometer. Außerdem sollen die Reichweite beim BMW-System höher und die Witterungseinflüsse geringer sein.