Ford versteigert zwei rare Concept Cars

Der US-Hersteller Ford trennt sich von zwei seltenen Fahrzeugstudien: Ein Shelby-Sportwagen auf Ford-GT-Basis und ein Thunderbird Roadster, dessen Design an das Modell "Bullet Bird" der 60er erinnert

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Von
  • Martin Schou

Monterey (USA), 10. August 2011 – Über das Auktionshaus "RM Auctions" versteigert Ford im kalifornischen Monterey zeitgleich zum Concours d`Elegance in Pebble Beach am 19. August 2011 zwei Concept Cars. Der Erlös der beiden Raritäten kommt der Forschungsstiftung "Juvenile Diabetes Research Foundation" (JDRF) zugute.

Auf Basis der Neuauflage des Ford GT von 2004 hat Shelby das Concept Car Ford Shelby GR-1 entwickelt. Die Studie ist eine Hommage an das Shelby Daytona Coupé von 1964 und wurde beim Concours d`Elegance in Pebble Beach erstmals präsentiert. Insgesamt hat Ford nur zwei Modelle hergestellt. Fahren kann man mit dem Sportwagen allerdings nicht. Da es sich um eine Studie handelt, wurde kein Motor eingebaut. Dieser hätte seinen Platz unter der langen Motorhaube des Zweisitzers gehabt. Der erwartete Preis für das Fahrzeug liegt bei umgerechnet 105.000 bis 140.000 Euro.

Ford versteigert zwei rare Concept Cars (14 Bilder)

Das Ford Shelby GR-1 Concept Car basiert auf der Neuauflage des Ford GT.

Der Ford Thunderbird wurde ab 1955 gebaut und galt als Konkurrent zur Corvette von Chevrolet. 2001 präsentierte Ford das Thunderbird Sports Roadster Concept Car auf der North American International Auto Show. Die Studie hat Designlinien vom "Bullet Bird" der frühen 60er Jahre, speziell vom gleichnamigen Modell von 1962 und 1963. Unter der Haube des "American Beauty" steckt ein 3,9-Liter-V8. Zwischen 88.000 und 123.000 Euro soll der Roadster einbringen. (imp)