Neuer Mercedes SL kaum getarnt auf Testrunden

Seit dem Flügel­türer von 1954 ist der SL eine besondere Baureihe im Mercedes-Programm, auch seine Nachfolger beein­druckten durch Design oder lange Modell­zyklen. 2012 ist Wachablösung

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  • rhi
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München, 10. November 2011 – Die Buchstabenkombination „SL“ gehört zum Image des „Erfinders des Automobils“ so unverzichtbar wie die „Silberpfeile“ oder die Kühlerfigur, die rund um den Globus jedes Kind kennt. Seit dem legendären Flügeltürer von 1954 ist der SL eine besondere Baureihe im Mercedes-Programm, auch sein Nachfolger, die „Pagode“, schrieb Designgeschichte.

Gleichzeitig steht der große Roadster aber auch für Modellzyklen außerhalb der Norm: Der R 107 (1971 – 1989) mit Chromstoßstangen und dicken geriffelten Rückleuchten war 18 Jahre auf dem Markt, sein Nachfolger R 129 (1989 – 2001) trug ein volles Dutzend Jahre die „Sacco-Bretter“ entlang der Seitenschweller und einen automatisch ausfahrenden Überrollbügel zu Markte. Auch der gegenwärtige SL mit dem Code R 230 ist bereits seit zehn Jahren im Angebot. Doch jetzt naht die Ablösung.

Neuer Mercedes SL kaum getarnt auf Testrunden (13 Bilder)

Nur noch leicht getarnt ist der neue Mercedes SL unterwegs.

Mit Designanleihen bei SLS und SLK fügt sich der künftige SL nahtlos in die aktuelle Sportwagen-Familie von Mercedes ein. Dabei scheint der SL leicht auf rund 4,70 Meter zuzulegen. Das Plus soll dem Kofferraum zugute kommen, in den sich wie gehabt das Klappdach faltet. Während der aktuelle SL stramme 1,8 Tonnen auf die Waage bringt, sollen durch Leichtbau beim Nachfolger über 100 Kilogramm eingespart werden. Die Diät soll gemeinsam mit einem verfeinerten Fahrwerk für mehr Agilität sorgen. Ein Plus an Sicherheit bieten die Assistenzsysteme aus E- und S-Klasse.