Ford Kuga 2013 debütiert in den USA 2012 als "Escape"
Ford präsentiert auf der Los Angeles Auto Show den neuen Escape für den US-Markt 2012. Dieser Wagen wird praktisch baugleich 2013 als Ford Kuga in Europa verkauft werden, wahrscheinlich mit Ecoboost-Motoren
- rhi
Los Angeles (USA), 16. November 2011 – Die 2013 kommende Version von Fords Kompakt-SUV Kuga debütiert jetzt auf der Los Angeles Auto Show (18. bis 27. November 2011) als Ford Escape. Unter diesem Namen führt der Konzern den Wagen 2012 in Amerika ein. Praktisch baugleich wird das Fahrzeug dann als Kuga im Frühjahr 2012 auf dem Genfer Autosalon stehen.
Focus-Ähnlichkeit
Optisch orientiert sich der künftige Kuga am Ford Focus, besonders die Frontpartie weist Parallelen auf. Gleiches gilt für die Motoren, hier kommen EcoBoost-Benziner mit Direkteinspritzung, Turboaufladung und variabler Ventilsteuerung zum Einsatz. In Europa werden das sehr wahrscheinlich zwei 1,6-Liter-Vierzylinder mit 150 respektive 182 PS sein. Hinzu kommen dann auch Diesel. Ganz anders in den USA: Hier ist ein konventioneller Benziner mit 2,5 Liter Hubraum der Standardantrieb. Er wird mit einer Sechsgang-Automatik verbunden. Eine Besonderheit des neuen Kuga ist der Kühlergrill, der sich zur Temperaturregelung öffnet oder schließt. Um die Kraftverteilung kümmert sich ein intelligentes Allradsystem; eine "Curve Control" bremst den Wagen bei zu schneller Kurvenfahrt ab, während die "Torque Vectoring Control" das Handling auf Biegungen verbessern soll.
Ford Kuga 2013 debütiert in den USA 2012 als "Escape" (18 Bilder)

Unter dem US-Modellnamen Escape debütiert in Los Angeles der neue Ford Kuga.
Hilfen für den Alltag
Zu den Abmessungen des neuen Kuga hält sich Ford noch bedeckt. Jedoch soll die Ladekante 68 Zentimeter hoch sein, hinter die Rücksitze passen bei dachhoher Beladung bis zu 971 Liter Gepäck. Apropos Kofferraum: Bei schlüssellosem Zugang reicht eine Fußbewegung unter den hinteren Stoßfänger, um die Heckklappe zu öffnen und zu schließen. Damit nicht genug an Assistenzsystemen: Ein Parkassistent hilft beim seitlichen Einparken, während ein weiterer Helfer vor dem toten Winkel und auch beim rückwärtigen Ausparken vor dem Verkehr warnt. Bereits vom US-Focus bekannt ist das sogenannte Sync-System, bei dem eine Sprachsteuerung unter anderem das Infotainment an Bord bedient. (imp)