Mini Countryman John Cooper Works: Ausfahrt im Prototyp
Wie viel er leistet und was er kostet, ist noch geheim. Doch ein Ausflug mit dem Prototypen des Mini Countryman John Cooper Works, dem stärksten Mini aller Zeiten, sorgte für reichlich Fahrspaß
- Matthias Nauman
Kühtai (Österreich), 16. Dezember 2011 – Das erleben auch Journalisten nicht alle Tage: Wir konnten einen Mini Countryman John Cooper Works, den es dezeit nur als Prototypen gibt, ausprobieren. Wie viel der Motor genau leistet, ist noch geheim, aber auf unserer Ausfahrt hinterließ der stärkste Mini aller Zeiten einen vielversprechenden Eindruck.
Noch getarnt
Ohne die gelb-schwarze Tarnfolie wäre er kaum zu erkennen. Erst bei genauem Hinsehen erspäht man ein paar zusätzliche Anbauteile an Front, Seiten und Heck. Aber auffällig werden diese erst durch die vermeintliche "Tarnung" in Form der farbigen Abklebung. Das Besondere steckt aber ohnehin unter der Haube.
Mini Countryman John Cooper Works: Ausfahrt im Prototyp (28 Bilder)

Erste Ausfahrt im Prototyp: Mini Countryman John Cooper Works
Mehr als 211 PS
Den Namenszusatz „John Cooper Works“ tragen bei Mini die sportlichen Topversionen. Von allen Modellvarianten gibt es bereits entsprechende Modelle, nur ein Countryman John Cooper Works fehlt bislang. Künftig wird es auch das kleine SUV mit über 200 PS geben, aktuell ist bei den 184 PS des Cooper S Schluss. Fest steht, dass der aus den anderen John-Cooper-Works-Varianten bekannte 1,6-Liter-Turbobenziner auch in den Countryman Einzug hält. Der leistet bisher 211 PS. Doch da der geländegängige Viertürer mit Allradantrieb über 200 Kilogramm mehr wiegt als ein „normaler“ Mini, wird das SUV ein paar Pferdestärken zusätzlich erhalten. Wie viele genau, lässt sich Ingenieur Heinz Krusche, bei BMW für das Thema Fahrdynamik verantwortlich, nicht entlocken. Es werden wohl etwa 220 PS sein, die den Countryman John Cooper Works zum stärksten Serien-Mini machen werden.
Flotter Antrieb
Der Motor bietet richtig guten Durchzug und sorgt auf unserer kurzen Ausfahrt für echten Fahrspaß. Neben dem zügigen Vortrieb gefällt die gewohnt knackige Sechsgang-Schaltung. Mit exakten technischen Daten rückt bei Mini noch keiner raus. Am Ende werden wohl rund sieben Sekunden für den Spurt von null auf Tempo 100 und eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 230 km/h zu Buche stehen.