BMW M6: Cabrio und Coupé bekommen M5-Motor

BMW baut die 6er-Reihe weiter aus: Nach Cabriolet, Coupé und GranCoupé folgen nun die kräftigen M-Versionen. Beide bekommen den V8-Motor aus dem aktuellen M5, der 560 PS und 680 Nm Drehmoment bietet

vorlesen Druckansicht 38 Kommentare lesen
Lesezeit: 3 Min.
Von
  • Martin Schou
Inhaltsverzeichnis

München, 13. Februar 2012 – BMW baut die 6er-Reihe weiter aus: Nach Cabriolet, Coupé und GranCoupé folgen nun die kräftigen M-Versionen. Den Anfang macht der offenen M6, der ab dem Sommer 2012 bei den Händlern stehen soll. Das M6-Coupé wird erst ab dem Herbst diesen Jahres verkauft.

Das Herzstück des neunen M6-Doppels stammt aus dem aktuellen BMW M5 – ein doppelt aufgeladener 4,4-Liter-V8 mit 560 PS. Das maximale Drehmoment von 680 Nm liegt schon ab 1500 Umdrehungen an. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder wird von einem M-Differenzial gesteuert.

BMW M6: Cabrio und Coupé bekommen M5-Motor (25 Bilder)

Ab Sommer 2012 ergänzt das M6 Cabrio die BMW 6er-Baureihe.

In 4,2 Sekunden beschleunigt der V8-Motor das Coupé aus dem Stand auf Tempo 100, das Cabrio benötigt 4,3 Sekunden. Für beide Karosserie-Varianten ist bei 250 km/h Schluss, dann regelt der BMW M6 elektronisch ab. Wer das M Drivers Package mitbestellt, kann den Bayern bis auf 305 km/h beschleunigen. Gegenüber dem Vorgängermodell soll der neue M6 bis zu 30 Prozent weniger verbrauchen. Das Coupé ist im NEFZ mit 9,9 Liter, das Cabrio mit 10,3 l/100 km angegeben. Serienmäßig sind Start-Stopp-System, Rekuperation und eine volumenstromgeregelte Ölpumpe dabei.

Vom M5 übernimmt der M6 auch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Über eine Wipptaste hinter dem Gangwahlhebel lässt sich die Schaltcharakteristik in drei verschiedenen Modi – von komfortabel bis sportlich – einstellen. Wer sich vom Getriebe die Gänge nicht vorschreiben lassen will, kann die Gangwahl mittels Schaltpaddels hinter dem neuen, etwas kleiner gewordenen M-Lederlenkrad selbst dirigieren.