Audi RS4 Avant offiziell enthüllt

Ein Sportkombi von Audi gibt sein Comeback: In der dritten Ausbaustufe nutzt der RS 4 Avant den hochdrehenden V8-Sauger aus dem RS 5 Coupé. Mit 4,2 Liter Hubraum und 450 PS

vorlesen Druckansicht 18 Kommentare lesen
Lesezeit: 4 Min.
Von
  • sle
Inhaltsverzeichnis

Ingolstadt, 15. Februar 2012 – Audi wird die dritte Auflage des Sportkombi-Klassikers Audi RS 4 Avant auf dem Genfer Automobilsalon vorstellen. Nach Bau-Stopp des B5 RS4 2009 entstand in Audis Modellpalette eine Lücke, die nun wieder geschlossen wird. Die Neuauflage fährt im Herbst 2012 mit hochdrehendem V8 und 450 PS zu den Händlern.

Der RS4 nutzt den hochdrehenden V8-Sauger aus dem RS 5 Coupé. Aus 4,2 Liter Hubraum holt der Motor 450 PS bei 8250 U/min. Seine maximal 430 Nm Drehmoment stehen von 4000 bis 6000 Touren bereit. Damit beschleunigt der RS 4 in 4,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das Höchsttempo von 250 km/h ist auf optional 280 km/h erweiterbar. Der Verbrauch soll im NEFZ unter elf Liter pro 100 Kilometer liegen. Das serienmäßige Siebengang-S-tronic enthält eine lange letzte, Fahrstufe die den Verbrauch senken soll. Der Fahrer kann das Doppelkupplungsgetriebe selbständig arbeiten lassen oder manuell mit Wippen am Lenkrad oder Wahlhebel nachhelfen. Für Kavalierstarts lässt sich eine Launch Control aktivieren.

Audi RS4 Avant offiziell enthüllt (20 Bilder)

Audi RS 4 Avant: Ein Alu-Rahmen fasst den sechseckigen Singleframe-Grill mit Wabengitter ein.

Der Allradantrieb ist wie bei jedem RS-Modell serienmäßig. Ein Kronenrad-Mittendifferenzial verteilt die Kräfte zwischen Vorder- und Hinterachse. Bis zu 70 Prozent können nach vorn und 85 Prozent der Antriebsleistung nach hinten geleitet werden. In der Grundauslegung gehen 40 Prozent der Antriebskräfte an die Vorder- und 60 Prozent an die Hinterachse. Bei einem zu stark entlastendem kurveninneren Rad, wird es leicht abgebremst, noch bevor Schlupf auftreten kann. Gegen Aufpreis verteilt das von Audi Sportdifferenzial genannte Hinterachsgetriebe die Kräfte. Zwei Überlagerungsstufen rotieren immer zehn Prozent schneller als die Antriebswelle des Rades. Wird die der jeweiligen zugeordneten Überlagerungsstufe von einer Lamellenkupplung geschlossen, so beschleunigt die Überlagerungsstufe das jeweilig stärker belastete kurvenäußere Antriebsrad und versorgt es mit zusätzlichem Antriebsmoment.