Bill Gates: Ein Supercomputer fĂĽr jeden Haushalt
Der Microsoft-GrĂĽnder und jetzige Chief Software Architect sprach auf der Supercomputing-Konferenz SC2005 ĂĽber seine High-Performance-Computing-Visionen.
"Vielleicht sieht es ein bisschen seltsam aus, dass jemand, der sich mit dem untersten Ende des Computings beschäftigt, hier zu einem Publikum spricht, das sich dem Supercomputing verschrieben hat." So begann der Microsoft-Gründer Bill Gates seine gestrige Keynote auf der Supercomputing-Konferenz SC2005 in Seattle. Gates umriss dann allerdings seine Vision, High-Performance-Computing in der Breite zugänglich zu machen, und zwar nicht nur in mittelständischen und kleinen Betrieben, sondern unter jedem Schreibtisch – "für weniger als 10.000 US-Dollar". Parallelen zur Preisentwicklung beim PC seit den Achtzigerjahren nicht ausgeschlossen.
Erster Schritt (seitens Microsoft) auf dem Weg dorthin: der Windows Compute Cluster Server 2003, der wie angekündigt für registrierte Tester in einer zweiten Beta auf den Connect-Seiten erhältlich ist. Dort ist der Download bereits als Release To Manufacture (RTM) gekennzeichnet. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei der Beta 2 um das für Januar 2006 zu Freigabe angepeilte fertige Produkt handelt, ist demnach recht groß.
Zur Supercomputer-Konferenz SC2005 siehe auch:
- "Das ist der Beginn des Personal Supercomputing" in Technology Review aktuell
- TeraFlop-Opteron-Cluster von Sun wird Japans schnellster Supercomputer
- Windows fĂĽr Supercomputer kommt voraussichtlich im Januar
- IBM Power5+-Regatta Anfang 2006
- GroĂźe und kleine Supercomputer von Linux Networx
- Top 500 der Supercomputer: IBM enteilt
- Neuer Linux-Supercomputer von Silicon Graphics
- Das Rekordfieber steigt