Der Lexus GS kommt nun auch ohne Hybrid

Den Lexus GS der neuen, vierten Generation gibt es außer als Hybridversion GS 450h nun auch als GS 250 mit konventionellem Benziner. Beide Versionen starten noch 2012, auf Wunsch als F-Sport

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Köln, 20. April 2012 – Und das ausgerechnet von Lexus: Nachdem es den GS bisher nur mit Hybridantrieb gab, bringt die Toyota-Tochter mit dem GS 250 ein Modell mit konventionellem Antrieb auf den Markt – und zwar noch 2012. Aber auch die Hybridversion GS 450h wird überarbeitet, bietet nun unter anderem mehr Stauraum.

Am Karosseriedesign hat sich vor allem die Front geändert, wo nun der neue Diabolo-Grill prangt. Auch das Cockpit wurde stark verändert. Es ist nun deutlich in einen oberen und einen unteren Bereich unterteilt. Fahrer und Beifahrer sollen bis zu drei Zentimeter mehr Kopffreiheit haben. Im Fond fällt die Kniefreiheit um zwei, die Kopffreiheit um zweieinhalb Zentimeter üppiger aus. Beim 450h steigt durch ein neues Batteriepaket das Ladevolumen von 320 auf 482 Liter an. Im neuen GS gibt es außerdem eine neuartige energiesparende Klimaautomatik und die zweite Generation des so genannten Remote-Touch-Bedienelements in Verbindung mit dem größten in einem Serienfahrzeug verbauten LCD-Display.

Der Lexus GS kommt nun auch ohne Hybrid (5 Bilder)

Den neuen Lexus GS gibts erstmals auch mit konventionellem Antrieb. Der GS 350 wird in Deutschland aber nicht angeboten.

Der GS 450h hat eine unveränderte Systemleistung von 345 PS. Damit beschleunigt das Auto wie bisher in 5,9 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht 250 km/h. Der Normverbrauch sinkt deutlich von 7,7 auf 5,9 Liter je 100 Kilometer. Als Alternative bietet Lexus im GS 250 erstmals in dieser Baureihe einen konventionellen Benziner-Antrieb an. Der 2,5-Liter-V6 wird an eine Sechsstufen-Automatik gekoppelt.

Die Karosserie soll nun steifer sein und auch das Fahrwerk wurde überarbeitet. So gibt es ein kraftvolleres Bremssystem und das adaptive Fahrwerk AVS. Der GS 450h F-Sport bietet das so genannte LDH-System (Lexus Dynamic Handling), das die Hinterradlenkung, die variable Lenkuntersetzung und die elektrische Servolenkung verbindet. So können sämtliche dynamischen Parameter für jedes Rad einzeln geregelt werden. Das Ergebnis soll mehr Agilität und ein exaktes Fahrverhalten mit unmittelbaren Reaktionen auf jeden Impuls des Fahrers sein.

Zur Ausstattung gehören auch das Advanced Pre-Crash Safety System (A-PCS) sowie ein Abstandstempomat, der jetzt bei jedem Tempo bis zum Stillstand arbeitet. Darüber hinaus können ein Spurhalteassistent, ein Totwinkelwarner, ein Nachtsichtsystem und ein Head-Up-Display mit erweitertem Anzeigemenü bestellt werden. Zu den Preisen des GS und dem genauen Datum des Marktstarts hat Lexus noch nichts mitgeteilt. (imp)