K9: Neues Flaggschiff von Kia

Kia will groß rauskommen: "K9" heißt die neue Luxuslimousine, die als Flaggschiff fortan die Flotte anführt. Erst startet der große Wagen in Korea, dann ist Europa dran. Müssen Audi, BMW und Mercedes zittern?

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Von
  • Henry Dinger

Frankfurt, 3. Mai 2012 – Kia will ganz groß rauskommen: "K9" heißt die neue Luxuslimousine, die als Flaggschiff zukünftig die Modellflotte anführt. Derzeit ist der Chauffeurswagen allerdings nur in Korea zu haben. Ende 2012 geht der Nobel-Kia auch in anderen Ländern an den Start, nur Deutschland steht derzeit nicht auf der Liste. Die Limousine ist 5,09 Meter lang, 1,90 Meter breit und 1,49 Meter hoch. Der Radstand beträgt immerhin 3,05 Meter. Nach den Worten von Kia-Chefdesigner Peter Schreyer steht der K9 für eine neue Generation des Kia-Designs und signalisiert, dass der Hersteller "mit den europäischen Luxusmarken auf Augenhöhe in Wettbewerb treten" will.

Zur Markteinführung wird der hinterradgetriebene K9 mit einem V6-Benziner angeboten. Der 3,8-Liter-Motor mit variabler Ventilsteuerung (CVVT) und variablem Ansaugsystem (VIS) mobilisiert 290 PS. Ab 2013 ist für die Limousine zudem ein neuer Benzindirekteinspritzer erhältlich. Der GDI-Sechszylinder hat ebenfalls 3,8 Liter Hubraum und leistet 334 PS. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über ein neu entwickeltes Acht-Stufen-Automatikgetriebe. Der K9 ist luftgefedert, das Fahrwerk kann in den Modi Eco, Normal, Sport und Schnee eingestellt werden.

K9: Neues Flaggschiff von Kia (7 Bilder)

Kia K9: der große Luxus aus Korea

Zur Sicherheitsausstattung gehören adaptive LED-Scheinwerfer, eine Spurverlassens-Warnung, eine radargestützte Totwinkelerkennung und ein Rundumsicht-Parksystem mit vier Kameras. An Bord sind außerdem ein Head-up-Display, ein zwölf Zoll großer LCD-Bildschirm vorn, zwei Neun-Zoll-Monitore hinten, ein Soundsystem von Harman mit 17 Lautsprechern und ein Abstandstempomat.

Komfort im Fond soll ein "VIP"-Paket bringen. Es umfasst zwei beheizbare und belüftete Rücksitze mit neigungsverstellbarer Rückenlehne und ausziehbarer Oberschenkelauflage. Darüber hinaus bietet es dem Passagier auf der Beifahrerseite hinten eine ausklappbare Unterschenkelauflage – in Kombination mit einem Beifahrersitz, der automatisch nach vorn fährt, wenn er unbesetzt ist, ob das hierzulande wohl eine Zulassung bekommt? (imp)