Neuer Ford Ranger: Ausfahrt mit der Neuauflage

In Deutschland sind die Kunden im Pick-Up-Segment zurückhaltend. Im vergangenen Jahr konnte Ford nach eigenen Angaben nur 2409 Ranger neu zulassen. Wir stellen den neuen Ford Ranger, der seit März 2012 im Handel ist, vor

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Langenaltheim, 8. Mai 2012 – In den USA gehören Pick-Ups nach wie vor zu den beliebtesten Fahrzeugen. In Deutschland sind die Kunden in diesem Segment zurückhaltender. Im vergangenen Jahr konnte Ford nach eigenen Angaben nur 2409 Ranger neu zulassen – was immer noch einen enormen Zuwachs bedeutet, denn 2010 sollen es lediglich 1058 gewesen sein. Wir stellen den neuen Ford Ranger, der seit März 2012 im Handel ist, vor.

Der neue Ranger ähnelt den größeren F-Modellen, die in den USA die meistverkaufte Pick-up-Baureihe darstellt. Die teuerste Ausstattungslinie „Wildtrak“ bietet unter anderem massive Trittbretter, eine Dachreling im Aluminiumdekor und 18-Zoll-Leichtmetallräder. Sie ist nur zusammen mit dem stärksten Diesel zu haben – für mindestens 39.675 Euro. Das Basismodell mit nur zwei Sitzplätzen wird ab 24.978 Euro angeboten.

Neuer Ford Ranger: Ausfahrt mit der Neuauflage (23 Bilder)

Der neue Ford Ranger ist seit März im Handel.

Bei einer kurzen Ausfahrt gefielen die Teilleder-Sitze vorn mit ihrer straffen Polsterung und ihrem guten Seitenhalt. Ähnliches gilt auch für die zweite Sitzreihe. Nur für Menschen jenseits der 1,90 Meter wird es dort eng. Die Ladefläche bietet mit jeweils 1560 Millimeter in Länge und Breite und einer Höhe von 511 Millimeter reichlich Platz. Der Ranger bietet trotz seiner Abmessungen eine sehr gute Rundumsicht, eine Tugend, die viele moderne Autos leider vernachlässigen. Eine Einparkhilfe und eine Rückfahrkamera sind Serie. Wieso Ford jedoch das Bild auf den kleinen Innenspiegel statt auf den fünf Zoll großen Navigationsbildschirm projiziert, erschließt sich nicht.

Angetrieben wird der teuerste Ranger von einem 3,2-Liter-FĂĽnfzylinder-Turbodiesel, der 200 PS leistet und maximal 470 Nm Drehmoment bietet. Im Leerlauf brummt der Motor leise vor sich hin, doch sobald man das Gaspedal durchtritt, wird der Sound resoluter und die knapp 2,2 Tonnen setzen sich in Bewegung. In Verbindung mit dem tadellos schaltenden Sechsgang-Automatikgetriebe treibt der Motor der Ranger ausreichend an.