Unterwegs im Jeep Grand Cherokee SRT

Mit dem neuen Grand Cherokee SRT kommt der bis dato stärkste und schnellste Serien-Jeep auf den Markt. Wir konnten den sportlichen Koloss mit 468 PS bei einer längeren Ausfahrt in Italien ausprobieren

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Von
  • Henry Dinger
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Turin, 19. Juni 2012 – Mit dem neuen Grand Cherokee SRT kommt der bis dato stärkste und schnellste Serien-Jeep auf den Markt. Wir konnten den sportlichen Koloss mit 468 PS bei einer längeren Ausfahrt in Italien schon ausprobieren.

Sein Leistung dokumentiert der Jeep schon äußerlich: ein mächtiger Spoiler mit Luftkanälen für die Bremsen, eine Motorhaube mit Entlüftung, 20-Zoll-Felgen, Radhausverbreiterungen und eine Tieferlegung um 30 Millimeter sollen verdeutlichen, mit welchen Kaliber man es hier zu tun hat. Unter der Haube des SRT steckt ein 6,4-Liter-V8, der mächtige 468 PS und 624 Nm zur Verfügung stellt. Das tut er mit einem aufregenden Sound, den Passanten als sattes Fauchen wahrnehmen, und innen als tiefes V8-Röhren ankommt. Innen erinnert der SRT mehr an einen flachen Boliden, als an einen Jeep. Die Sportsitze vorn bieten viel Halt, das Lenkrad ist unten abgeflacht. Dazu haben die Amerikaner jede Menge Alu und Leder verarbeitet – und das verglichen mit früheren Modellen auch recht anständig.

Unterwegs im Jeep Grand Cherokee SRT (20 Bilder)

Jeep Grand Cherokee SRT: viel Kraft, martialisch verpackt

Der drehfreudige Saugmotor zieht den Jeep mit brachialer Kraft die Drehzahlleiter hoch. Eine Stoppuhr im Bordcomputer misst automatisch den Sprint auf 100 km/h – im Idealfall werden dort 5,0 Sekunden angezeigt, womit er so manchen Sportwagen hinter sich lassen dürfte. Der Super-Jeep erreicht eine Spitze von fast 260 km/h, nimmt sich aber im Durchschnitt laut Werksangabe auch 14,1 Liter auf 100 Kilometer. Bei unserer Ausfahrt in Italien standen 18,5 Liter im Display, was sich sicher noch etwas senken lässt. Auf die Werksangabe kamen wir aber auch mit zurückhaltender Fahrweise nicht. Nach oben dürfte kaum eine Grenze gesetzt sein: Wer diesen Wagen auf der Autobahn richtig scheucht, wird mit mehr als 25 Litern rechnen müssen.