Audis V8-Cabrio

Im Herbst 2011 wurde der geliftete RS 5 als Coupé vorgestellt, jetzt folgt die offene Version. Damit kann man den brachialen V8-Vortrieb nun auch direkt unterm Himmel genießen. Der Preis ist allerdings gesalzen

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 3 Min.
Von
  • sle
Inhaltsverzeichnis

Ingolstadt, 6. September 2012 – Auf dem Pariser Autosalon (27. September bis 14. Oktober 2012) steht das RS 5 Cabriolet. Die Technik ist weitgehend identisch mit dem des vor etwa einem Jahr präsentierten RS 5 Coupé, das Textilverdeck öffnet in 15 und schließt in 17 Sekunden bis Tempo 50. Ist das Dach geschlossen, passen 380 Liter in den Kofferraum, ist es abgelegt, sind es 60 Liter weniger. Die Rücksitzlehnen lassen sich geteilt umklappen, eine Durchladeeinrichtung verbessert die Variabilität. Wie bei Cabrios üblich, verleihen zusätzliche Verstärkungen der Karosserie Steifigkeit. Vorderkotflügel aus Alu kompensieren einen Teil des Mehrgewichts.

Das Cabrio wird vom bekannten 4.2 FSI angetrieben, der wie beim Coupé mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (S tronic) kombiniert wird. Der hoch drehende V8-Saugmotor leistet 450 PS. Klappen in den Endrohren der Abgasanlage variieren die Soundkulisse. Das Cabriolet erreicht nach 4,9 Sekunden 100 km/h, damit ist es vier Zehntel langsamer als das Coupé. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt, auf Kundenwunsch hebt Audi sie auf 280 km/h an. Im NEFZ gibt sich der V8 mit 10,9 l/100 km zufrieden. Eine Launch-Control soll einen optimalen Start ermöglichen. Dabei hilft auch der permanente Allradantrieb. Im normalen Fahrbetrieb verteilt er die Momente im Verhältnis 40 zu 60 zwischen Vorder- und Hinterachse; bei Bedarf kann es bis zu 70 Prozent nach vorn oder maximal 85 Prozent nach hinten leiten.

Audis V8-Cabrio (14 Bilder)

Nun kann man die 450 PS auch ohne Dach genießen.