Lexus LF-CC Concept: Coupé-Studie mit Hybridantrieb
Auf dem Pariser Autosalon stellt Lexus eine Coupé-Studie mit Hybridantrieb vor. Sie soll einem kommenden Serienmodell optisch bereits sehr nahe kommen
- pho
Köln, 17. September 2012 – Auf dem Pariser Autosalon 2012 (29. September bis 14. Oktober) stellt Lexus eine Coupé-Studie mit Hybridantrieb vor. Sie soll einem kommenden Serienmodell optisch bereits sehr nahe kommen. Fest steht, dass der Hybridantrieb der Studie auch in anderen Fahrzeugen kommen wird.
Hybridantrieb mit rund 200 PS
Der neu entwickelte Hybridantrieb soll flotte Fahrleistungen mit CO2-Emissionen von knapp unter 100 g/km verbinden. Damit erzielt der Antrieb nach Angaben von Lexus eine „klassenbeste“ Energieeffizienz von mehr als zwei PS pro Gramm CO2 und gebe einen Ausblick auf die künftigen Lexus-Serienantriebe. Immerhin kann man sich nun ausrechnen, dass der Hybrid eine Systemleistung von etwas unter 200 PS haben wird. Der Antrieb besteht aus einem neuen 2,5-Liter-Vierzylinder sowie einem kompakten, flüssigkeitsgekühlten Elektromotor. Der Ottomotor arbeitet nach dem Atkinson-Prinzip, bei dem der Expansionshub länger ist als der Kompressionshub, was die Energieausbeute verbessert, den Drehmomentverlauf aber verschlechtert. Beim Hybridantrieb wird dieses Manko allerdings sehr einfach vom E-Motor kompensiert. Als Speicher wird wahrscheinlich eine Lithium-Ionen-Batterie verwendet.
Lexus LF-CC Concept: Coupé-Studie mit Hybridantrieb (14 Bilder)

Das Concept Car Lexus LF-CC soll einen Vorgeschmack auf das kommende Serienmodell liefern.
LED-Scheinwerfer
Der charakteristische Diabolo-Kühlergrill der Studie LF-CC soll die jüngste Interpretation der Lexus-Designs „L-finesse“ verkörpern. Jeweils drei LED-Projektionsscheinwerfer mit Kühlkörpern wurden ohne die sonst übliche Abdeckung im schmalen Zwischenraum zwischen dem oberen und unteren Teil der Kotflügel untergebracht.
Das Design des Innenraums soll ein Fingerzeig darauf sein, wie künftige Modelle von Lexus gestaltet sein könnten. Das Cockpit hat nahezu keine Tasten mehr, die Steuerung der Funktionen soll über Touchscreens erfolgen. Das Styling dürfte dem LF-LC ähneln, der auf der Detroit Motor Show im Januar 2012 vorgestellt wurde. Die Bildschirme dürften sich nach dem Geschmack des Besitzers konfigurieren lassen – bei der in Detroit gezeigten Version hatte eine gute Ablesbarkeit der Instrumente offenbar keine Priorität. (imp)