VW ruft 6700 Touran mit Erdgasantrieb zurück

6700 VW Touran mit Erdgasantrieb müssen in die Werkstatt. Zwei Tanks im Heckbereich könnten so stark korrodiert sein, dass sie getauscht werden müssen

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Der Autobauer Volkswagen hat Besitzer des Vans Touran EcoFuel aufgerufen, ihren Wagen in die Werkstatt zu bringen. Betroffen seien 6700 Autobesitzer in Deutschland, die einen Touran mit Erdgasantrieb aus dem Fertigungszeitraum September 2005 bis Mai 2009 gekauft haben, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die unter dem Wagen montierten Erdgasflaschen sollen überprüft werden und zwei der Behälter deaktiviert werden, hieß es. Es bestehe keine Gefahr für die Autofahrer, die Maßnahme werde vorsorglich getroffen.

VW Touran, die zwischen 2005 und 2009 gebaut wurden und einen Erdgasantrieb haben, müssen in die Werkstatt.

Auf Nachfrage teilte VW uns mit, dass im Rahmen der Feldbeobachtung ungewöhnlich starke Korrosion an den beiden hinteren Flaschen entdeckt wurde. Insgesamt hat der Touran EcoFuel vier Flaschen: zwei kleine im Heckbereich und zwei große Flaschen in der Fahrzeugmitte vor der Hinterachse. Nach der Deaktivierung der Flaschen reduziere sich die Erdgasreichweite um ca. 20 Prozent.

In einem ersten Schritt werden die betroffenen Flaschen von der VW-Werkstatt nur überprüft, was etwa eine halbe Stunde dauern soll. Sind die Flaschen zu stark verrostet, werden sie vorerst deaktiviert. Kommt es zum Tausch, sind rund vier Stunden einzuplanen. Dass die Touran-Fahrer unter Umständen gleich zweimal in die Werkstatt müssen, hat einen einfachen Hintergrund: Es kann drei bis vier Wochen dauern, bis es deutschlandweit genügend Ersatzflaschen gibt. VW will die Betroffenen dann erneut anschreiben.

(mit Material der dpa) (mfz)