Jaguar XFR-S: Premiere auf der LA Autoshow

Nach dem XKR-S bringt Jaguar nun das zweite Modell der sportlichen R-S-Modellreihe. Der XFR-S stellt die schnellste und stärkste Limousine dar, die Jaguar jemals gebaut hat. Der Top-Speed liegt bei elektronisch begrenzten 300 km/h

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Auf der LA Auto Show 2012 hat der Jaguar XFR-S Weltpremiere.
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  • tsc

Schwalbach/Los Angeles, 28. November 2012 – Jaguar präsentiert auf der Los Angeles Auto Show (30. November bis 9. Dezember 2012) die bislang stärkste und schnellste Limousine seiner Markengeschichte: den 550 PS starken XFR-S. Das nach dem XKR-S zweite Modell der "R-S"-Serie beschleunigt dank eines per Kompressor aufgeladenen Fünfliter-V8 in 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine elektronisch limitierte Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h.

Der neue XFR-S baut auf dem Jaguar XFR auf, der Motor leistet mit 550 PS allerdings 40 PS mehr. Außerdem stellt er 55 Nm mehr Drehmoment als der 625 Nm bietende XF-R zur Verfügung. Als Getriebe kommt eine Achtstufen-Automatik von ZF zum Einsatz. Diese soll sich durch besonders kurze Schaltvorgänge auszeichnen und beim Runterschalten durch automatisches Zwischengas das Drehzahlniveau optimal angleichen. Entweder über Schaltwippen am Lenkrad oder dem auf der Tunnelkonsole platzierten Wählhebel lassen sich die Gänge auch mit der Hand wechseln

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Auf der LA Auto Show 2012 hat der Jaguar XFR-S Weltpremiere.

Auch aerodynamisch und fahrwerkstechnisch wurde der XFR-S gegenüber dem XFR optimiert. Der neu geformte und tiefer heruntergezogene Frontstoßfänger mit seitlichen vertikalen Lufteinlässen, größeren vorderen Lüftungsschächten und einem Splitter aus Karbon leitet jede Menge Frischluft zum Motor. Zugleich gelang es den Aerodynamikern mithilfe eines Heckspoilers und eines Karbon-Diffusors, den Gesamtauftrieb der Karosserie zu verringern. Auch das Fahrwerk wurde überarbeitet. So diente beim XFR-S die Lenkung des F-Type als Vorbild. Hinter den 20-Zoll-Felgen verstecken sich große Bremsscheiben. An der Vorderachse messen diese 380 Millimeter und an der Hinterachse 376 Millimeter im Durchmesser. Sie werden über spezielle Kanäle am Unterboden zusätzlich mit Frischluft versorgt.

In die Sportsitze vorn sind Kopfstützen integriert. Akzente aus Karbonleder an den Sitzpolstern und den Armablagen in den Türen spiegeln den Einsatz von Kohlefaser an Aerodynamik-Teilen der Karosserie wider. Die Sitze mit eingeprägtem R-S-Logo können auf Wunsch mit kontrastfarbigen Mikrokedern und Nähten in Rot, Blau oder Ivory verziert werden. Für die musikalische Beschallung sorgen Audio-Systeme des britischen Spezialisten Meridian. Ab Werk ist ein 380 Watt starkes Musiksystem mit zwölf Lautsprechern installiert. Und wer will, bekommt sogar eine 825-Watt-Anlage mit 18 Lautsprechern. (imp)