Opel hat mit der Produktion des Adam begonnen

Am 19. Januar 2013 kommt der Opel Adam zu den HÀndlern, jetzt wurde der offizielle Produktionsstart gefeiert. Von dem originellen Kleinstwagen erhofft sich Opel eine krÀftige Belebung des GeschÀfts

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Opel-Interimschef Thomas Sedran (rechts neben dem Auto) prÀsentiert sich mit Adam und Mitarbeitern aus Eisenach.
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Von
  • Matthias Nauman
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Eisenach, 11. Januar 2013 – Er ist der große HoffnungstrĂ€ger fĂŒr Opel: Der neue Lifestyleflitzer Adam soll die Marke wieder nach vorne bringen. Ab 19. Januar 2013 kommt der Kleinstwagen zu den HĂ€ndlern, jetzt erfolgte der offizielle Produktionsstart im Werk Eisenach. "Der Adam steht fĂŒr die Aufbruchsstimmung bei Opel", sagte Aufsichtsratschef Steve Girsky anlĂ€sslich des Festaktes.

Dass der Adam in Eisenach gefertigt wird, macht die Opelaner besonders stolz. Der Interimschef des RĂŒsselsheimer Unternehmens, Thomas Sedran, hob hervor, Opel sei der einzige Hersteller, der ein Fahrzeug dieses Segments nicht nur in Deutschland entwickelt, sondern auch baut. Zum recht originellen Auto wird der 3,70 Meter kurze Adam vor allem durch die zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten, die zur VerfĂŒgung stehen. Über 300.000 Gestaltungskombinationen sind theoretisch möglich. Das Dach etwa kann in Schwarz, Weiß oder Dunkelbraun geordert werden. Drei unterschiedliche Exterieur-Dekore stehen zur Wahl, die auf Dach, Motorhaube, Außenspiegeln sowie im TĂŒrbereich angebracht werden können. 31 verschiedene Felgenvarianten von 15 bis 18 Zoll sind erhĂ€ltlich. An einigen RĂ€dern können Zierclips in unterschiedlichen Farben befestigt werden. Auch der Innenraum lĂ€sst sich mittels Dekorelementen in unterschiedlichen Farben aufhĂŒbschen.

Zum Marktstart stehen drei Motoren zur Wahl, allesamt Benziner: ein 1,2-Liter-Motor mit 70 PS sowie zwei 1,4-Liter-Maschinen mit 87 und 100 PS. Gegen Aufpreis ist ein Start-Stopp-System erhĂ€ltlich. In der sparsamsten Variante soll Opels Kleinster sich mit 5,0 Litern pro 100 Kilometer begnĂŒgen. Alle Motoren sind an ein FĂŒnfgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Eine lange Verweildauer wird es fĂŒr alle drei Motoren im Adam nicht geben, denn noch in diesem Jahr sollen sie durch aufgeladene Dreizylinder ersetzt werden.

Premiere feiert im Adam das neue Infotainment-System IntelliLink. Es integriert sowohl das iPhone als auch auch Android-Smartphones und ermöglicht die Nutzung fast aller Funktionen im Fahrzeug. Das System ĂŒbertrĂ€gt die Smartphone-Inhalte via USB oder Bluetooth auf einen sieben Zoll großen Farbmonitor in der Mittelkonsole. Zudem werden einige speziell entwickelte Apps angeboten, etwa zur Navigation. Als aufpreispflichtige Extras stehen unter anderem ein Einparkassistent, ein Totwinkel-Warner, eine Lenkradheizung und der in den hinteren StoßfĂ€nger integrierte FahrradtrĂ€ger FlexFix zur VefĂŒgung. Bei den Kunden scheint der Adam auf reges Interesse zu stoßen. Sedran erklĂ€rte in Eisenach, dass bereits ĂŒber 16.000 Bestellungen aus ganz Europa vorliegen.

Opel hat mit der Produktion des Adam begonnen (20 Bilder)

Opel-Interimschef Thomas Sedran (rechts neben dem Auto) prÀsentiert sich mit Adam und Mitarbeitern aus Eisenach.

(imp)