Ford Atlas Concept
Die Amerikaner stöhnen derzeit über hohe Spritpreise, doch schwere Pick-Ups wie der Ford F-150 sind nach wie vor gefragt. Mit der Studie Atlas zeigt Ford auf der NAIAS 2013 erstmals, wie ein Nachfolger für den Bestseller aussehen könnte
- rhi
Detroit, 17. Januar 2012 – Die Amerikaner stöhnen derzeit über hohe Spritpreise, doch schwere Pick-Ups wie der Ford F-150 sind nach wie vor gefragt. Mit der Studie Atlas zeigt Ford auf der NAIAS 2013 in Detroit (19. bis 27. Januar) erstmals, wie ein Nachfolger für den Bestseller aussehen könnte. Fans können beruhigt sein, denn an der grundsätzlichen Ausrichtung wird sich wohl nichts ändern.
Golf from USA
Die Studie soll die Zukunft des Ford F-150 zeigen, der seit insgesamt 31 Jahren das meistverkaufte Auto in den USA ist. Die Eckdaten des F-150 haben es in sich: Im Jahr 2008 rollte die zwölfte Modellgeneration seit 1948 an den Start. Der in Detroit vorgestellte Ford Atlas dürfte spätestens Anfang 2014 zur Nummer 13 werden. Beim Atlas kleckert Ford nicht, sondern man klotzt. Das zeigt ein Blick auf die Abmessungen: Eine Länge von 6,05 Meter vereint sich mit 2,23 Meter Breite (ohne Spiegel!) und einer Höhe von 2,06 Meter zu einem ganz dicken Brocken. Ein Radstand von 3,81 Meter dürfte für genügend Platz innen wie außen sorgen. Zu den Motoren macht Ford noch keine exakten Angaben, es soll sich aber um Ecoboost-Maschinen der nächsten Generation mit Start-Stopp-Technik handeln. Die Kraftübertragung übernimmt eine Sechsstufen-Automatik. Wie gehabt nutzt der Atlas einen klassischen Leiterrahmen, hinzu kommen bei der Studie 22-Zoll-Alufelgen mit 325er-Bereifung.
Ford Atlas Concept (27 Bilder)

Heimlicher Messe-Star auf der NAIAS 2013 in Detroit: Ford Atlas Concept
Bemühen um Sparsamkeit
Auch wenn es der geneigte Beobachter kaum glaubt: Ford hat dem Atlas tatsächlich Aerodynamikmaßnahmen wie einen automatischen schließenden Kühlergrill verpasst. Sogar die Räder weisen automatisch agierende Abdeckungen auf. Knapp 1,2 l/100 km sollen so eingespart werden können. Zu den weiteren Highlights der Studie gehören LED-Lampen, eine Parkrundumsicht per Kamera und 110-Volt-Steckdosen auf der Ladefläche. (imp)