Aussichtswagen
Der Start des Adam war vielversprechend, denn schon eine Woche nach der Händler-Premiere vermeldete Opel den Eingang von 20.000 Bestellungen. Die Studie Adam Rocks Concept gibt einen Vorgeschmack auf das, was Opel mit dem Adam noch vor hat
Genf (Schweiz), 8. März 2013 – Ein Opel, der begehrt wird und erfolgreich ist, obwohl er teurer als die Konkurrenz ist? Selbst Fans der Marke werden wahrscheinlich einen Moment überlegen müssen, um ein entsprechendes Modell in der langen und zum Teil ruhmreichen Historie der Marke zu finden. Mit dem Adam streben die Opelaner das aber wieder an. Der Start war vielversprechend, denn schon eine Woche nach der Händler-Premiere vermeldete Opel den Eingang von 20.000 Adam-Bestellungen in ganz Europa. Nun soll die Adam-Familie ausgebaut werden. Ein günstiges Rallye-Fahrzeug und die Studie Adam Rocks Concept geben einen Vorgeschmack auf das, was Opel plant.
Höher, breiter
Die 3,70 Meter kurze Studie bekommt zahlreiche Kunststoffverkleidungen an den Schürzen, Seitenschwellern und Radhäusern. Die Bodenfreiheit wurde um 15 Millimeter erhöht, gleichzeitig die Spur um 20 Millimeter verbreitert. Zusätzlich bekommt der Adam Rocks einen eigenständigen Kühlergrill, LED-Scheinwerfer und bumerangförmige Blinker, die sich um die Nebelscheinwerfer schwingen. Als sportliche Attribute dienen ein mittig platziertes Auspuffendrohr im OPC-Design und eine Bremsanlage von Brembo. 18-Zoll-Leichtmetallräder mit austauschbaren Felgenclips lassen kaum noch Luft im Radkasten – Tuner werden diese Einschätzung vermutlich früher oder später widerlegen.
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Auf dem Genfer Autosalon 2013 zeigt Opel den Adam Rocks Concept.
WetterfĂĽhliges Stoffdach
Das Stoffdach erstreckt sich über die gesamte Dachbreite bis zur C-Säule. Damit erinnert der Adam Rocks Concept etwas an das neuen Citroën DS3 Cabrio, das viel Freude am Fahren bereitet hat, wie man im Fahrbericht lesen kann. Da Konkurrenz bekanntlich das Geschäft belebt, hoffen wir, dass Opel demnächst einen ähnlich konzipierten Adam im Programm hat. Zumal es für den serienmäßigen Adam derzeit nur ein festes Glasdach gibt.
Das Dach der Studie lässt sich auf Knopfdruck bedienen. Dass die Öffnung nur bis zur C-Säule reicht lässt, begründet Opel damit, dass so das Verdeck nicht im Ladeabteil verstaut werden muss und das Kofferraumvolumen voll erhalten bleibt. Mit 160 Liter im Normalzustand fällt es ohnehin schon recht überschaubar aus.