Stufen-Preis
Audi hat heute mit der Produktion der neuen A3 Limousine begonnen. Gefertigt wird das Stufenheck in Ungarn. Zugleich wurde verraten, was der Neue kosten soll. Wie nicht anders zu erwarten, hat Audi kein Schnäppchen ins Programm genommen
Ingolstadt, 11. Juni 2013 – Audi hat heute mit der Produktion der neuen A3 Limousine begonnen. Gefertigt wird das Stufenheck in Győr (Ungarn). Zugleich wurde verraten, was der Neue kosten soll. Wie nicht anders zu erwarten, hat Audi kein Schnäppchen ins Programm genommen.
Drei Motoren zum Start
Auf den Markt kommt der A3 Stufenheck im Sommer zunächst mit zwei Benzinern und einem Diesel. Vorläufige Basismotorisierung wird der 1.4 TFSI mit 140 PS und Zylinderabschaltung. Nicht zuletzt dank ihr ist er im NEFZ mit 4,7 Litern angegeben. Der 1.8 TFSI mit 180 PS ist ebenfalls aus diversen Konzernmodellen bekannt und dürfte auch hier für flotte Fahrleistungen sorgen. Er soll in 7,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen können, 235 km/h schaffen und ist im NEFZ mit 5,6 Litern angegeben. Der zunächst einzige Diesel ist der 2.0 TDI mit 150 PS. Kurz nach dem Verkaufsstart kommt der 1.4 TFSI mit 122 PS, etwas später folgen der 1.6 TDI (105 PS) und eine stärkere Ausbaustufe des 2.0 TDI mit 184 PS, die beispielsweise auch im Golf GTD eingesetzt wird. Im Januar 2014 soll dann der S3 mit 300 PS auf den Markt kommen.
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Die neue Audi A3 Limousine kommt im Sommer auf den Markt.
Lines
Wie den „normalen“ A3 bietet Audi auch das Stufenheck in drei Ausstattungslinien an. Attraktion heißt die Basis, bei beispielsweise ein Lederlenkrad extra berechnet wird. Jeweils 1900 Euro teurer sind Ambiente und Ambition. Bei Ambiente sind dann Dinge wie Tempomat, Mittelarmlehne, Einparkhilfe hinten und 16-Zoll-Alus serienmäßig. Ambition wendet sich an jene, die sich von einem straffen Fahrwerk, der Fahrdynamikregelung „Audi Drive Select“, Sportlenkrad und 17-Zoll-Felgen mehr Dynamik versprechen.
Premium-typisch ist die Preisliste ziemlich umfangreich. Allein für Assistenzsystem lassen sich mehrere Tausend Euro zusätzlich versenken. Auch wer das große Navigationssystem mit allem Drum und Dran nutzen will, muss weit über 3000 Euro zuzahlen. Erstmals in einem A3 bietet Audi gegen Aufpreis auch LED-Scheinwerfer an – im Seat Leon, der auf der gleichen Plattform steht, gibt es sie schon. Unabhängig von der Ausstattungslinie kostet eine Klimaautomatik 550 Euro. Die meisten Käufer werden diesen Aufpreis wohl ebenso zahlen wie die 425 Euro für das MMI-Radio. Der serienmäßige Empfänger sieht im durchgestylten A3-Cockpit wie ein merkwürdiger Fremdkörper aus und erfüllt mit seinen vier Lautsprechern auch in klanglicher Hinsicht nur Grundbedürfnisse.
Teurer als ein Sportback, billiger als ein CLA
Die A3 Limousine kostet 900 Euro mehr als der A3 Sportback. Das Basismodell mit 122 PS wird mindestens 24.300 Euro kosten, der etwas stärkere 1.4 TFSI mit Zylinderabschaltung 1200 Euro mehr. Den 1.8 TFSI gibt es ab 27.700, den Diesel ab 28.100 Euro. Die Automatik S-Tronic kostet 1900, der Allradantrieb quattro 1950 Euro zusätzlich. Insgesamt ist der Audi etwas billiger als der Mercedes CLA, der ihn allerdings auch deutlich überragt. Keiner von beiden ist ein Preisknüller, woanders gibt es deutlich mehr Auto fürs Geld. Anders gesagt: Dem Kunden muss das noble Image beider Marken einen gehörigen Aufpreis wert sein. (mfz)