Große Kunst?

Auf der IAA in Frankfurt stellen die Franzosen den Grand C4 Picasso vor, der nicht minder interessant gestaltet ist als das kleine Modell. Er bietet Platz für bis zu sieben Personen oder viel Gepäck, ist aber kürzer als ein Skoda Octavia

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Von
  • Henry Dinger

Köln, 28. Juni 2013 – Der C4 Picasso ist zumindest rein äußerlich wieder ein echter Citroën, denn sein Design polarisiert. Doch optisch eigenständige Modelle sind in dieser Klasse rar gesät, so gesehen ist die Abwechslung durchaus willkommen. Zumal sich der Van auch gut fährt, wie wir feststellen durften. Auf der IAA stellen die Franzosen den Grand C4 Picasso vor, der nicht minder interessant gestaltet ist, aber mehr Platz als die Kurzversion bietet.

Der Grand C4 Picasso ist mit 4,59 Meter so lang wie das noch aktuelle Modell, bietet aber elf Zentimeter mehr Radstand. Das soll vor allem in der zweiten und dritten Sitzreihe viel Platz und eine üppige Beinfreiheit bringen. Wenn die beiden Sitze in der dritten Reihe nicht gebraucht werden, lassen sie sich umklappen. Die Gäste in der zweiten Reihe können ihre Sitze jeweils um 15 Zentimeter nach hinten verschieben. Der Kofferraum fasst bis zu 645 Liter Gepäck, wenn die Sessel der zweiten Reihe ganz nach vorn geschoben sind, sogar 700 Liter. Mit umgelegter Beifahrersitzlehne lassen sich 2,75 Meter lange Gegenstände einladen.

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Der Citroën Grand C4 Picasso debütiert auf der IAA 2013.

Zunächst werden zwei Benzin- und drei Dieselmotoren angeboten. Die Benziner sind 120 oder 156 PS stark. Schwächster Motor im Programm ist der 92-PS-Diesel, der sich aber im schweren Grand Picasso schwer tun dürfte. In Verbindung mit dem automatisiertem Sechsgang-Getriebe ETG6 soll er nur 3,8 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Der e-HDi 115 mit 115 PS ist im NEFZ mit vier Litern angegeben. Ihn konnten wir im Juni schon fahren , seine Stärke ist die gute Laufkultur, sonderlich temperamentvoll ist er nicht. Im BlueHDi 150 wird das Abgas durch ein SCR-Modul (selektive katalytische Reduzierung) mit Harnstoffbeimischung geschleust. Damit soll der 150-PS-Diesel die Euro-6-Norm schaffen.

Wie auch schon beim C4 Picasso sind die Ausstattungsmöglichkeiten vielfältig. Zu den angebotenen Extras gehören praktische Features wie ein Abstandstempomat, eine Einparkhilfe und ein Fernlichtassistent. Fürs Wohlgefühl an Bord wird das Loungepaket angeboten, das unter anderem Massagesitze vorn enthält. (imp)