Leistungs-Transfer
Mercedes-AMG und Aston Martin Lagonda planen eine technische Partnerschaft. Das hat die Daimler AG heute bekanntgegeben. Mercedes-AMG soll Aston Martin Motoren liefern, Mercedes-Benz Cars den britischen Luxus-Sportwagenhersteller mit Elektrik-/Elektronik-Bauteile
Stuttgart/London, 25. Juli 2013 – Nein, AMG wird noch nicht umbenannt in "Aston Mercedes Großaspach". Aber immerhin: Mercedes-AMG und Aston Martin Lagonda planen eine technische Partnerschaft. Sie scheint allerdings vor allem aus süd-nördlichen Transferleistungen zu bestehen: Mercedes-AMG soll Aston Martin Motoren liefern, Mercedes-Benz Cars Elektrik-/Elektronik-Bauteile. Das hat die Daimler AG heute bekanntgegeben.
Daimler soll entsprechend der Entwicklung der Partnerschaft unentgeltlich bis zu fünf Prozent Anteile an Aston Martin erhalten und einen Beobachterstatus im Vorstand von Aston Martin bekommen. Ein Vertrag darüber soll in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden.
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(Bild: Auto News)
Ob Aston wohl die Lader abbestellt?
AMG-Chef Ola Källenius ist "stolz, mit Aston Martin zusammenzuarbeiten und sie mit Antriebskomponenten und Elektrik-/Elektronik-Bauteilen für ihre zukünftigen Sportwagen versorgen zu können. Dies unterstreicht die führende technologische Rolle von AMG im Hochleistungsbereich." Ian Minards, Leiter der Produktentwicklung bei Aston Martin, erklärt: „Wir haben AMG bewusst als Basis für diesen Entwicklungsprozess des Antriebsstrangs gewählt. Aston Martin bezieht modernste Technologien von ausgewählten Lieferanten weltweit."
Wir können nur hoffen, dass Aston Martin wenigstens die Turbolader abbestellt, wenn sie in Affalterbach wegen der Motoren anrufen. Um wieviel weniger typisch wäre beispielsweise der Aston Martin V8 Vantage ohne seine charakteristische Saugmotor-Drehorgel? (fpi)