Suzuki Swift Sport Fünftürer im Fahrbericht
Schon seit 30 Jahren bietet Suzuki einen Kleinwagen namens Swift an. Größere Veränderungen sind anlässlich dieses Jubiläums nicht geplant. Einzige Neuerung: Der Swift Sport ist nun auch mit fünf Türen zu haben
- rhi
Frankfurt/Main, 1. August 2013 – Schon seit 30 Jahren bietet Suzuki einen Kleinwagen namens Swift an. Größere Veränderungen sind anlässlich dieses Jubiläums nicht geplant. Einzige Neuerung: Der Swift Sport ist nun auch mit fünf Türen zu haben.
Kein Riese
Trotz der zusätzlichen hinteren Türen ist der Suzuki Swift Sport nicht länger geworden. 3,89 Meter sind zwar ein handliches Format, doch allzu üppige Platzverhältnisse sollte keiner im Fond erwarten. Wenn der Fahrer seinen Sitz weit nach hinten fährt, ist die Beinfreiheit hinten arg eingeschränkt – ein Kleinwagen ist nun mal kein Familienauto. Vorteile bietet der Fünftürer, um schnell etwas auf der Rückbank abzulegen, hinzu kommen kürzere Vordertüren, praktisch in engen Parklücken. Eng geht es auch im Kofferraum zu, 211 bis 892 Liter fordern genaueste Abwägung beim Gepäck. Verschärfend kommt hinzu, dass beim Swift Sport die hintere Lehne nur im Ganzen umgelegt werden kann.
Suzuki Swift Sport Fünftürer im Fahrbericht (19 Bilder)

Den Suzuki Swift Sport gibt es jetzt auch als Fünftürer.
Kein Krawall
Ansonsten behält der Suzuki Swift Sport auch als 15 Kilogramm schwererer Fünftürer jene positiven und negativen Eigenschaften, die wir bereits bei der Ausfahrt mit dem Dreitürers feststellen konnten. Auf der Habenseite stehen beispielsweise bequeme Sportsitze und ein griffiges Lenkrad. Die Bedienung des Cockpits wirft keine Fragen auf, doch die Kunststoffe dürften gerne hochwertiger sein. Bei dem 136 PS starken Benziner handelt es sich um einen 1,6-Liter-Saugmotor. Er bleibt bis etwa 100 km/h angenehm laufruhig, darüber wirkt die Maschine etwas brummig. Hier wäre ein eigenständiger, sportlicher Sound schön. Andererseits lässt sich der Swift Sport auch unaufgeregt im hohen Gang mit Tempo 50 durch die Stadt lenken. Wer hingegen wirklich flott unterwegs sein möchte, muss die Nadel des Drehzahlmessers über 4400 jagen, erst dann steht das maximale Drehmoment von 160 Nm bereit. Auffallend: Im sechsten Gang kann der Motor ab etwa 150 km/h kaum noch zulegen. Der Griff zum Schaltknüppel macht dank kurzer Wege durchaus Freude. Relativ ausgewogen ist das Fahrwerk: Es ist zwar straff, knallt den Insassen aber nicht jede Querfuge ungefiltert ins Kreuz.
Keine Extras
Was kostet der kleine Japan-Sportler? Suzuki möchte für die hinteren Türen 800 Euro extra haben, das macht unterm Strich 19.790 Euro. Mehr wird es aber auch mit bestem Willen nicht, denn Extras sind nicht vorgesehen. Die Serienausstattung ist reichhaltig: Bi-Xenon-Scheinwerfer, Lichtsensor, Keyless-Start, Klimaautomatik, Sitzheizung vorne, vier elektrische Fensterheber und Tempomat sind unter anderem inklusive. Selbst für die Metalliclackierung verlangt Suzuki nichts extra.