Kühlwagen
Auch wenn die Stückzahlen des C70 gering waren, fehlt der Marke mit der Einstellung des Cabrio-Coupés so etwas wie ein emotionales Aushängeschild. Wie ein Nachfolger aussehen könnte, soll die Studie „Concept Coupé“ zeigen, die auf der IAA stehen wird
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Köln, 30. August 2013 – Coupés von Volvo besitzen einen gewissen Seltenheitsfaktor. Im Juni wurde mit dem C70 das vorerst letzte Coupé, das auch noch ein Cabrio war, vom Markt genommen. Auch wenn die Stückzahlen gering waren, fehlt der Marke damit so etwas wie ein emotionales Aushängeschild. Wie ein Nachfolger aussehen könnte, soll die Studie „Concept Coupé“ zeigen, die auf der IAA stehen wird.
Lang wie ein Porsche 911
Seit Juli 2012 ist Thomas Ingenlath Chefdesigner bei Volvo. Mit dem Concept Coupé zeigt der Deutsche jetzt zum ersten Mal, wie er sich die zukünftige Formensprache der Marke vorstellt. Die Studie gibt als erstes von drei Fahrzeugen einen Ausblick auf die nächste Generation des Volvo XC90, die Ende 2014 wahrscheinlich vorgestellt wird. Das Coupé ist natürlich ein ganz anderer Fahrzeugtyp als das große SUV doch Gemeinsamkeiten lassen sich auf Anhieb erkennen.
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Concept Coupé: Volvo stellt auf der IAA eine interessante Studie vor.
Die Studie soll zeigen, welche die Möglichkeiten in der neuen skalierbaren Produkt-Architektur (SPA) von Volvo stecken. Der etwas sperrige Begriff steht für eine Plattform, die bei Fahrzeugen unterschiedlicher Klassen und Größen eingesetzt werden kann. Ein variabler Radstand gehört bereits bei vielen Herstellern zu den Möglichkeiten einer solchen Plattform. So haben etwa der Audi A3 als Drei- und Fünftürer unterschiedliche Abstände zwischen den Achsen. Mit 4,50 Meter ist das Volvo-Coupé so lang wie ein Porsche 911 und nur wenige Zentimeter höher. Der Radstand ist allerdings etwa 30 Zentimeter kürzer. Typisch Studie: Riesige 21-Zoll-Felgen im Fünf-Speichen-Design. Die Front wird durch einen auffälligen Kühlergrill dominiert, den Scheinwerfer mit T-förmigen Tagfahrleuchten einrahmen.
Touchscreen
Der Innenraum ist kühl gestaltet, richtig gemütlich wirkt er nicht. Das ist sicher so gewollt und passt auch gut zu den Coupé. In der Mittelkonsole sitzt ein übergroßer Touchscreen, über den nahezu alles gesteuert wird: Lüftung, Navigation, Musik und Filme. Durch seine Integration wirkt er eleganter als die meisten freistehenden Bildschirme, die derzeit in vielen neuen Modellen zu finden sind. Ein Nachteil ist die tiefe Einbauposition. Die könnte durch ein Head-up-Display etwas kompensiert werden. Der Kristall-Schalthebel wird es wohl nicht in ein Serienmodell schaffen.