Herrenmode
Kompakt und knackig waren die von Limousinen abgeleiteten Coupés von Mercedes noch nie – nicht unbedingt ein Fehler, denn insbesondere bei einer S-Klasse erwartet das wohl auch keiner. Auf der IAA stellt Mercedes nun eine Studie des nächsten S-Klasse-Coupés vor
Frankfurt, 10. September – Kompakt und knackig waren die von Limousinen abgeleiteten Coupés von Mercedes noch nie – nicht unbedingt ein Fehler, denn insbesondere bei einer S-Klasse erwartet das wohl auch keiner. Stattdessen setzten die Zweitürer stets auf Eleganz, was je nach Betrachtungsweise mal mehr, mal weniger gut gelang. Auf der IAA (12. bis 22. September 2013) stellt Mercedes nun eine Studie des nächsten S-Klasse-Coupés vor.
Knubbel-Nase
Das neueste S-Klasse-Coupé wirkt von der Seite sehr elegant – die Designer haben die Länge von immerhin 5,05 m nach unserer Meinung gut genutzt. Das Heck ist wenig aussagekräftig, ein typischer Mercedes ist es von hinten eher nicht. Die Front ist von der A-Klasse inspiriert – hat eigentlich einer in der Chefetage mal an die Kunden gedacht, denen das nicht gefällt? Oder an jene, die sich wünschen, dass man sieht, dass sie keine A-Klasse fahren? Nun gut, schon die Größe macht eine Unterscheidung leicht. Dennoch stört die knubbelige Nase die elegante Seitenlinie etwas - sie dürfte nicht zuletzt den strengen Vorschriften beim Thema Fußgängerschutz geschuldet sein.
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Dieses Concept Car von Mercedes gibt einen Ausblick auf das nächste Coupé der S-Klasse.
Am Heck wandert das Zulassungskennzeichen nach unten in die Schürze, der glattflächige Heckdeckel trägt einen Mercedes-Stern. Auf eine B-Säule hat Mercedes verzichtet. Um bei aktuellen und vor allem künftigen Crashtests trotzdem gut dazustehen, muss ein enormer Aufwand betrieben worden sein. Natürlich setzt auch diese Studie auf riesige Räder. 21-Zoll sind die Alufelgen groß. Die Radläufe sind allerdings mitgewachsen, sodass es zumindest auf den ersten Bildern nicht übertrieben aussieht. LED-Scheinwerfer sind in dieser Klasse bei einer Neuvorstellung keine Besonderheit mehr – schließlich kann man das schon in der Golf-Klasse kaufen.
Weltzeituhren
Der Blick in den Innenraum offenbart eine geschwungene Instrumententafel. Sie beherbergt die aus der S-Klasse bekannten Bildschirme im Format 8:3 und mit einer Diagonale von 30,7 Zentimeter (12,3 Zoll). In der Mittelkonsole befindet sich ein Touchdisplay, auf dem vier Weltzeituhren angezeigt werden. Welche Uhren abgebildet werden, entscheidet der Fahrer: Dazu kann er zunächst im Display auf einem Globus scrollen und eine Zeitzone auswählen, dann erhält er in einem Pulldown-Menü die dazu passende Städteauswahl.