Opel Flitz
Auf der IAA stellte Opel den überarbeiteten Insignia dem Publikum vor. Von den Veränderungen soll natürlich auch der bis zu 270 km/h schnelle Insignia OPC profitieren. Das Fahrwerk wurd ein wenig verbessert, der Antrieb blieb jedoch gleich
- sle
Rüsselsheim, 24. September 2013 – Auf der IAA stellte Opel den überarbeiteten Insignia dem Publikum vor. Von den Veränderungen soll natürlich auch der bis zu 270 km/h schnelle Insignia OPC profitieren.
Unveränderter Antrieb
Nach wie vor wird der Opel Insignia OPC 2.8 V6 Turbo – so der offizielle Name – von einem 2,8-Liter-V6 angetrieben. Er leistet 325 PS und bietet 425 Nm. Auch die Fahrleistungen bleiben gleich. So beschleunigt die OPC-Limousine in 6,0 Sekunden von null auf 100 km/h. Der Sports Tourer genannte Kombi braucht 6,3 Sekunden. Bei 250 km/h wird elektronisch abgeregelt, es sei denn, der Kunde hat die Unlimited-Version geordert. Sie erlaubt der Limousine mit Schaltgetriebe eine Spitze von 270 km/h, der Sports Tourer erreicht damit bis zu 265 km/h. Den Verbrauch im NEFZ gibt Opel mit 10,6 Litern an, mit Automatik sind es 0,1 Liter mehr. In der Praxis verbrauchen die auf Spritmonitor vertretenen Fahrer im Schnitt etwas mehr als 13 Liter.
Opel Flitz (21 Bilder)

Der 325 PS starke Opel Insignia OPC startet mit neuer Optik.
Serienmäßiges Navi
Am deutlichsten wird die Überarbeitung im Innenraum. Natürlich bekommt auch der OPC in den Genuss des entrümpelten Cockpits. Weniger Tasten und ein modernes Infotainmentsystem werten den größten Opel spürbar auf. Im Topmodell ist ein Navigationssystem serienmäßig. Damit kann der Fahrer auch Informationen wie Öldruck, Öltemperatur, Batteriespannung, Drosselklappenstellung, Bremsleistung und die bei der Querbeschleunigung auftretenden Kräfte ablesen.
Die unveränderten Recarositze bieten viel Seitenhalt, gegen Aufpreis sind sie elektrisch verstellbar und mit Leder bezogen. Das neue, auf Wunsch beheizbare Lenkrad verfügt in Kombination mit der Sechsstufen-Automatik über Schaltwippen. Auf diese Weise kann der OPC-Fahrer jetzt manuell schalten, auch wenn sich das Getriebe im Automatikmodus befindet. Nutzt er die Schaltwippen anschließend mindestens zwölf Sekunden nicht mehr, fährt das Fahrzeug im Automatikmodus weiter.
Leisere Hinterachse
Das straffe Fahrwerk blieb weitgehend unverändert, nur um die Hinterachse hat sich Opel nach eigener Aussage gekümmert. Sie soll ein besseres Vibrationsverhalten haben. Zudem war offensichtlich Bedarf beim Geräuschkomfort der Hinterachse, denn auch hier will Opel nachgebessert haben. Eine neue ESP-Software erlaubt eine feinere Dynamik-Abstimmung. Das FlexRide-Fahrwerk mit seinen verstellbaren Stoßdämpfern erhielt ebenfalls eine modifizierte Software. Der Insignia OPC geht mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Allradantrieb zu Preisen ab 48.435 Euro ins Rennen. (imp)