Mitsubishi auf der Motor Show in Tokio
Mitsubishi war auf der IAA mit Neuheiten äußerst sparsam. Offenbar hat man sich die Premieren für die Messe vor der Haustür aufgehoben, denn auf der Motor Show in Tokio (22. November bis 1. Dezember 2013) präsentiert die Marke drei SUV-Studien und einen hohen Mini
- rhi
Tokio (Japan), 15. Oktober 2013 – Mitsubishi war auf der IAA mit Neuheiten äußerst sparsam. Offenbar hat sich der Hersteller die großen Premieren für die Messe vor der eigenen Haustür aufgehoben, denn auf der Motor Show in Tokio (22. November bis 1. Dezember 2013) präsentiert die Marke drei SUV-Studien und einen hohen Mini.
Hoch und schmal
Über ein Serienmodell der besonderen Art wird sich das japanische Publikum freuen: Der Mitsubishi eK zählt seit Jahren zu den beliebtesten Autos in Japan. Dabei ist seine schmale, hohe Optik stark gewöhnungsbedürftig. Gesetzliche Vorschriften wollen es so: Die so genannten Kei-Cars dürfen nur 3,40 Meter lang und 1,48 Meter breit sein. Die Höhe kann hingegen bis zu zwei Meter betragen. Im Gegenzug müssen die Besitzer weniger Steuern zahlen und keinen Parkplatz nachweisen, ein Punkt, der gerade in den japanischen Großstädten extrem wichtig ist. Dem Mitsubishi eK wird in Tokio der eK Space zur Seite gestellt. Der ist nochmals deutlich höher.
Mitsubishi auf der Motor Show in Tokio (8 Bilder)

Mitsubishi stellt auf der Motor Show in Tokio die Studie GC-PHEV vor: Sieht so der neue Pajero aus?
Ein Dreizylinder mit gesetzlich geregeltem Hubraum von 660 Kubikzentimeter leistet 64 PS, an den ein stufenloses CVT-Getriebe geschraubt wurde. Interessante Ausstattungsfeatures sind eine elektrisch öffnende Schiebetür, eine Klimaanlage mit Touchpanel und spezielles UV-absorbierendes Glas für die riesigen Fenster. Für den eK sind außerdem ein Allradantrieb und eine Rückfahrkamera erhältlich. Anfang 2014 soll der eK Space in Japan auf den Markt kommen, gebaut wird er in Zusammenarbeit mit Nissan.
Nachfolger für den Pajero
Beim Concept GC-PHEV handelt es sich um ein Fullsize-SUV mit Plug-in-Hybrid. Dieser könnte aus dem Plug-in-Outlander stammen, den die Marke demnächst auf den Markt bringt. Das Allradsystem S-AWC soll für Geländegängigkeit sorgen. Nicht auszuschließen ist daher, dass es sich bei der Studie um einen potenziellen Nachfolger des seit 2006 gebauten Pajero handelt. Eine Klasse darunter rangiert das Kompakt-SUV XR-PHEV. Hier steckt ein Leichtbau-Plug-in-Hybrid samt Frontantrieb unter dem Blech. Der XR-PHEV könnte daher in die Zukunft des Mitsubishi ASX weisen. Einen Mix aus SUV und Großraumlimousine stellt das Concept AR dar. Als Motor kommt ein Downsizing-Motor mit Turbo und Direkteinspritzung zum Einsatz.
(imp)