Kosmetik bei Julchen
Bei der italienischen Traditionsmarke bekommt man noch Autos mit Gesicht, wie beispielsweise die kompakte Giulietta. Nach dreieinhalb Jahren hat Alfa seinem "Julchen" einen neuen Diesel und moderneres Infotainment angedeihen lassen
Gavi (Italien), 28. Oktober 2013 – Bei der italienischen Traditionsmarke bekommt man noch Autos mit Gesicht. Der kleine MiTo hat Charakter, auf einen leichten Sportler wie den 4C haben viele gewartet und die Giulietta ist wohl die Markanteste unter den vielen Wettbewerbern des Golf. Nach dreieinhalb Jahren hat Alfa seinem "Julchen" einen neuen Diesel und moderneres Infotainment angedeihen lassen. Damit man den Fortschritt auch sieht, wurden Karosserie und Interieur leicht retuschiert.
Selten wie ein Range Rover Evoque
Einzige äußerliche Erkennungszeichen des 2014er-Jahrgangs sind der modifizierte, dreieckige Kühlergrill sowie die künftig in Chrom eingefassten Nebelscheinwerfer. Vielen wird das überhaupt nicht auffallen, denn die Giulietta ist selten in Deutschland. Mit rund 5100 Neuzulassungen lag die Giulietta hierzulande im Vorjahr in etwa auf dem Niveau des Range Rover Evoque.
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Die Alfa Romeo Giulietta wird nach knapp dreieinhalb Jahren überarbeitet.
Die ebenfalls überarbeitete Armaturentafel gefällt durch schlichte Eleganz. Auf Wunsch sind verschiedene Bi-Color-Ausführungen erhältlich, die das dominierende Schwarz etwa mit einem hellen Braun oder einem dunklen Rot kombinieren. In Zeiten, in denen andere Hersteller ihre Mittelkonsole gerne mit Knöpfen überfrachten, beschränkt sich Alfa Romeo auf drei große Regler für die Klimaanlage und wenige Schalter um den Multifunktionsbildschirm.
Der klappt nicht mehr wie bislang oben aus der Armaturentafel, sondern ist jetzt in die Mittelkonsole integriert. Zwei Ausführungen sind erhältlich, sie sind jeweils Bestandteil des neuen Infotainmentsystems mit ansprechender Grafik und intuitiver Bedienung: