Beruhigend konservativ
So ein fein verästeltes Modellprogramm hätte sich wohl nicht einmal "Nischen-Paule" träumen lassen. Angesichts BMWs neuer Vielfalt wirkt das 4er Gran Coupé schon fast beruhigend konservativ. Neue Fotos zeigen den Viertürer beinahe ungetarnt
München, 29. Oktober 2013 – Ein derart fein verästeltes Modellprogramm hätte sich wohl nicht einmal "Nischen-Paule" träumen lassen. Der ehemalige Vertriebsvorstand der Marke, Paul G. Hahnemann gilt als Vater der "Neuen Klasse" und begann erstmals das Angebot systematisch auszubauen. Heute kann man sich schon über BMWs neue Vielfalt wundern. Angesichts von Neuerungen wie Van, Frontantrieb oder Dreizylindern wirkt das 4er Gran Coupé schon fast beruhigend konservativ. Neue Fotos zeigen den Viertürer beinahe ungetarnt.
Fast schon beruhigend
Gut zu sehen ist, dass die gleichnamige Variante der 6er-Reihe als optisches Vorbild dient. Im Gegensatz zu den anderen 4er-Modellen mit 2,81 Meter Radstand und 4,64 Meter Länge wächst das 4er Gran Coupé auf 2,92 Meter im Radstand. Diese Maßnahme soll Eleganz und Platzangebot verbessern helfen, die Gesamtlänge wird auf 4,75 bis 4,80 Meter wachsen. Die Mehr-Zentimeter im Radstand kommen dadurch zustande, dass das 4er Gran Coupé die für China vorgesehene Langversion des 3er als Basis nutzt. Bewährt hat sich das bereits beim 3er GT.
Beruhigend konservativ (10 Bilder)

Nur noch schlecht getarnt ist das BMW 4er Gran Coupé unterwegs.
Gebaut wird der intern F36 genannte Stretch-4er im Werk Dingolfing. Zum Marktstart Mitte 2014 gibt es nur stärkere Motoren im Programm: Die Palette startet mit 184 PS im 420d und 420i, das obere Ende markiert vorerst der 435d mit 313 PS. Die Preise dürften bei rund 41.000 Euro beginnen. (fpi)