Drittstudie
Der Volvo XC90 ist nach Branchenmaßstäben steinalt. Bis heute schätzten ihn genügend Käufer wegen seines günstigen Preises und seines Understatements. Die Studie Concept Estate soll in Genf nun weitere Details des im Herbst kommenden Nachfolgers zeigen
Köln, 27. Februar 2014 – Der Volvo XC90 ist nach Branchenmaßstäben ein steinaltes Auto. Das SUV mit der charakteristischen, schlichten Kombi-Karosserie ist bereits seit 2002 am Markt und wurde 2006 und zuletzt Anfang 2012 überarbeitet. Seine Alleinstellung im Segment als moderner, aber nicht modischer Gegenpol zu den deutlich stärker um optische Aufmerksamkeit buhlenden Wettbewerbern wie Mercedes-Benz M-Klasse oder BMW X5 ließ ihn so lange unverändert überleben. Bis heute schätzten ihn genügend Käufer nicht allein wegen seines günstigen Preises sondern auch wegen seines Understatements. Hätte Volvo allerdings die Mittel gehabt, wäre der XC90 bestimmt schon früher abgelöst worden.
Dass der Nachfolger schon länger angedacht ist, zeigte das Concept Coupé auf der IAA 2013, es folgte das Concept XC Coupé auf der NAIAS 2014, während das dritte und letzte Konzeptfahrzeug namens Concept Estate nun auf dem Genfer Autosalon (6. bis 16. März 2014) stehen wird. Alle drei Studien zeigen Details des kommenden XC90, den Volvo im Herbst 2014 vorstellen will.
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Volvo zeigt auf dem Genfer Autosalon eine Shooting-Brake-Studie mit schicken Linien.
Coupéhaft wie ein Shooting Brake
Zu den Details, die sich beim neuen XC90 wiederfinden könnten, gehören Kühlergrill und Leuchten. Wie die vorherigen Studien hat auch die neue einen Grill, der die Breite stärker betont. Charakteristische T-förmige Tagfahrleuchten flankieren ihn. Die Rückleuchten erinnern entfernt an den Schwung der Hecklampen des XC60. „Concept Estate“ bedeutet eigentlich nicht mehr als „Kombistudie“. Das Auto ist aber kein kastenförmiger Kombi wie der Volvo V70, sondern coupéhaft wie ein Shooting Brake. Es hat nur drei Türen, wobei die hintere, wenn man möchte, an das als Schneewittchensarg bekannte, legendäre Modell P1800 ES der frühen 70er-Jahre erinnert. Dazu passen auch Details wie das Zwei-Speichen-Lenkrad, die Instrumententafel und die Geschwindigkeitsanzeige.