Ein Kärl?
Ab dem kommenden Jahr soll ein pragmatischer Kleinstwagen das Angebot vcon Opel nach unten erweitern. Spannend wird es beim Namen: Wenn der Adam sprachlich ein Ädäm ist, wird der Karl dann ein Kärl?
Rüsselsheim, 11. September 2014 – Knapp zwei Jahre ist die Vorstellung des Adam her und es gibt selbst unter den Opel-Verkäufern noch welche, die den Kleinstwagen tatsächlich „Adam“ und nicht, wie von Opel gewünscht, „Ädäm“ nennen. Im kommenden Jahr soll nun ein neuer, pragmatischer Kleinstwagen die Modellpalette nach unten abrunden. Wir sind gespannt, ob sich bei ihm nun „Karl“ oder „Kärl“ durchsetzen wird. Noch sind nicht viele Fakten bekannt.
Agila-Ersatz
Der Karl basiert vermutlich auf dem Adam und wird den seit 2008 angebotenen Agila ersetzen. Der Neue soll, anders als der Adam, eher ein Pragmatiker werden und folgt damit der Linie des Agila. Er wird 3,68 m lang, hat stets fünf Türen und soll das neue Einstiegsmodell bei Opel werden. Das hat Opel auch bitter nötig, denn gegen VW Up und Co sah der Agila bislang kein Land, was die Verkaufszahlen betrifft. Um gegen die gut aufgestellte Konkurrenz zu bestehen, wird Opel den Karl knapp kalkulieren müssen. Wir rechnen mit einem Basispreis von unter 9000 Euro.
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Der Karl soll das neue Einstiegsmodell von Opel werden.
Das Motorenangebot dürfte dem des Corsa ähneln. Als Basismotor dient wahrscheinlich ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 70 PS. Denkbar wäre auch, dass Opel mittelfristig den brandneuen Dreizylinder-Turbobenziner, den es in Adam und Corsa mit 90 oder 115 PS gibt, auch ohne Turbolader anbietet. Mit 60 bis 80 PS würde er sehr gut zur Konkurrenz von Ford, PSA und VW passen, die Dreizylinder-Saugmotoren in diesem Leistungsbereich anbietet. (mfz)