Neuer Spielkamerad
Eine Hoffnung der Freunde sportlicher Kleinstwagen, der Adam S geht in Serie. Was auf dem Genfer Autosalon 2014 noch als Studie Aufsehen erregte, steht knapp ein halbes Jahr später als fertiges Auto auf dem Pariser Autosalon
Rüsselsheim, 18. September 2014 – Endlich bekommt der Fiat 500 Abarth einen neuen Spielkameraden: Eine Hoffnung der Freunde sportlicher Kleinstwagen, der Adam S geht in Serie. Was auf dem Genfer Autosalon 2014 noch als Studie Aufsehen erregte, steht knapp ein halbes Jahr später als fertiges Auto auf dem Pariser Autosalon (4. bis 19.Oktober 2014).
Angetrieben wird der Adam S von einem neuen 1,4-Liter-Turbo mit 150 PS und 220 Nm Drehmoment zwischen 3000 und 4500/min. Mithilfe eines in den Auspuffkrümmer integrierten Turboladers holt Opel 50 Prozent mehr Leistung und 70 Prozent mehr Drehmoment aus seinem bekannten 1,4-Liter-Saugmotor. Eine Stopp-Start-Automatik soll helfen, wenigstens im NEFZ auf 6,4 Liter Verbrauch zu kommen. Über ein manuelles Sechsgang-Getriebe geht die Kraft an die Vorderräder.
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Der sportliche Opel Adam S geht in Serie.
Langsamer als der schwächere Fiat Abarth?
Für den Spurt von null auf 100 km/h vergehen 8,5 Sekunden. Zum Vergleich: Der 182 PS starke Ford Fiesta ST braucht für den Standard-Spurt nur 6,9 Sekunden und sogar der Fiat 500 Abarth mit 135 PS ist hier noch 0,6 Sekunden schneller. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Opel mit "deutlich über 200 km/h" an.
Beschleunigung ist das eine, Agilität das andere: Ein neu entwickeltes Performance-Fahrwerk, eine direkter ansprechende Lenkung sowie 18-Zoll-Felgen mit 225/35er-Bereifung und eine sogenannte OPC-"S"-Bremse sollen hier hohe Maßstäbe setzen. Ab Werk montiert wird auch eine Klimaautomatik sowie LED-Tagfahrlicht und -Rückleuchten.
Kein Adam ohne Lifestyle: Damit auch jeder die Ambitionen erkennt, sind die Bremssättel rot lackiert. Der Adam S wird in zehn verschiedenen Farben angeboten und erhält vier weitere Dachkombinationen. Die Dachlackierung "Red Fire" (wie auf den Bildern) hat der S sogar exklusiv. Dazu soll es vier unterschiedliche Sitzvarianten geben, von denen die Recaro-Schalen die interessanteste sein dürfte. Ein schwarz-rotes Lederpaket, das auch Lenkrad, Schaltknauf und Handbremshebel einbezieht, wird ebenfalls angeboten. Für weitere Individualisierung sorgen auf Wunsch spezielle S-Dekore an Karosse und Dach oder ein schwarz-weiß gemusterter Dachhimmel im Zielflaggen-Design.
Der Adam S ist ab November 2014 bestellbar. Beim Händler begutachten kann man ihn Anfang 2015. Eine konkrete Preisangabe macht Opel noch nicht, wenn man sich am Fiat 500 Abarth orientiert, liegt man aber offenbar nicht ganz verkehrt. Letzterer kostet je nach Motorisierung zwischen 18.190 und 21.850 Euro. (fpi)