VW: Zwischenfall mit Takata-Airbag in den USA

Volkswagen blieb bislang von Problemen mit Takata-Airbags verschont – jetzt untersuchen aber auch die Wolfsburger in den USA einen Zwischenfall mit Zubehör des japanischen Herstellers. Bei einem Passat habe ein Seitenairbag ausgelöst und dabei seien Metallteile durch das Fahrzeug geschleudert worden, sagte ein VW-Sprecher

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Der Passat für den US-Markt unterscheidet sich deutlich vom europäischen Modell.

(Bild: VW)

Volkswagen blieb bislang von Problemen mit Takata-Airbags verschont – jetzt untersuchen aber auch die Wolfsburger in den USA einen Zwischenfall mit Zubehör des japanischen Herstellers. Bei einem Passat habe ein Seitenairbag ausgelöst und dabei seien Metallteile durch das Fahrzeug geschleudert worden, sagte ein VW-Sprecher am Dienstag auf Anfrage der dpa. Es sei aber niemand verletzt worden. Der Hersteller untersuche derzeit gemeinsam mit der US-Verkehrsaufsicht, ob das Problem auch in anderen Autos auftreten könne. „Bislang ist nur der eine Fall bekannt“, sagte der Sprecher.

Volkswagen hatte zuletzt immer wieder betont, nicht von den bisherigen Fehlfunktionen bei Takata-Airbags betroffen zu sein. „Mit Frontairbags haben wir keine Probleme“, bekräftigte der Sprecher. Zahlreiche andere Autohersteller hatten überwiegend in den USA Millionen Fahrzeuge zurückrufen müssen, weil Airbags unvermittelt auslösen können. Dabei kann es zu einer gefährlichen Explosion kommen, bei der Teile der Metallverkleidung durch den Innenraum des Autos geschleudert werden. Bei solchen Zwischenfällen waren bereits Menschen gestorben oder verletzt worden.

(dpa)

Das von dem Zwischenfall in den USA betroffene Auto ist ein Tiguan, kein Passat. Ein VW-Sprecher hat frĂĽhere Angaben des Konzerns korrigiert. (mfz)