Chinesische Staatskonzern BAIC will bei Daimler einsteigen

Der chinesische Staatskonzern BAIC will sich bis Ende des Jahres bei Daimler einkaufen. Der Chef des Daimler-Joint-Venture-Partners Beijing Automotive (BAIC) in Peking, Xu Heyi, sagte der Zeitung Beijing Times (Donnerstag), dass sein Konzern einer der größten Anteilseigner bei den Stuttgartern werden wolle

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BAIC und Daimler

(Bild: Daimler AG)

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Chairman Xu Heyi, Vorstandsvorsitzender BAIC Group und Hubertus Troska, Vorstandsmitglied der Daimler AG für China im November 2013

(Bild: Daimler AG)

Der chinesische Staatskonzern BAIC will sich bis Ende des Jahres bei Daimler einkaufen. Der Chef des Daimler-Joint-Venture-Partners Beijing Automotive (BAIC) in Peking, Xu Heyi, sagte der Zeitung Beijing Times (Donnerstag), dass sein Konzern einer der größten Anteilseigner bei den Stuttgartern werden wolle. BAIC hatte schon früher einen Einstieg bei Daimler angekündigt, jetzt werden die Pläne offensichtlich konkret. Beide Seiten steckten jetzt „in der Schlussphase der Verhandlungen“, wie die Zeitung zitierte.

Daimler begrüßte das Vorhaben: „Wir freuen uns grundsätzlich immer über langfristig orientierte Investoren“, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Daimler-Aktien gehörten mit einem Plus von mehr als vier Prozent zu den Gewinnern im Leitindex DAX. Allerdings dürften die Papiere auch von der allgemeinen Erholung an den Märkten mitgezogen worden sein.

Daimler baut zusammen mit BAIC Autos in China und hält etwa ein Zehntel der Anteile an BAIC Motor, dem PKW-Arm des Konzerns. Wie groß wiederum der Anteil der Chinesen an Daimler am Ende sein soll, sagte der BAIC-Chef nicht. Der größte Einzelaktionär bei den Stuttgartern ist Angaben auf der Website zufolge derzeit der kuwaitische Staatsfonds mit einem Anteil von 6,8 Prozent.

(dpa) (mfz)