Fitbit-Chef: Apple Watch "kein Konkurrent"

Die Apple Watch und andere Computeruhren seien keine direkte Gefahr fĂĽr die Fitnesstracker, glaubt Fitbit-GrĂĽnder James Park.

vorlesen Druckansicht 7 Kommentare lesen
Fitbit

Fitnesstracker von Fitbit.

(Bild: dpa, Britta Pedersen)

Lesezeit: 1 Min.

Der Fitness-Spezialist Fitbit sieht für seine Kalorien und Schritte zählenden Armbänder genug Platz neben den zunehmend populären Smartwatches von Apple (Apple Watch) oder Google-Partnern wie Samsung, Huawei oder Asus.

Der Markt für Gesundheits- und Fitness-Produkte sei "so groß", dass sich in einzelnen Bereichen verschiedene Anbieter durchsetzen könnten, sagte Firmengründer und Chef James Park auf der Konferenz "Disrupt" des IT-Blogs Techcrunch am Dienstag. Es seien Branchenbeobachter und Journalisten, die "fast jeden Markt gern als eine Art Kampf auf Leben und Tod betrachten", sagte Park.

In den vergangenen Monaten war viel darüber diskutiert worden, ob Smartwatches mit ihrer Vielfalt an Funktionen spezialisierten Anbietern von Fitness-Bändern wie Fitbit nicht die Geschäftsgrundlage entziehen könnten.

Park entgegnete, er sehe seine Firma auch durch die Apple Watch nicht als direkten Wettbewerber. Der für dieses Jahr von Fitbit in Aussicht gestellte Umsatzanstieg auf 1,7 Milliarden Dollar zeige, dass das Geschäft gut laufe.

Park verwies unter anderem auf einen Deal mit dem US-Einzelhändler Target, der an 335.000 Mitarbeitern Fitbit-Geräte verteilen möchte – wenn diese sich dafür interessieren. Gesundheitsprogramme in Unternehmen und bei Krankenkassen seien vor allem in den USA angesichts der hohen Versicherungskosten ein aussichtsreiches Geschäft. (mit Material von dpa) / (bsc)