Volkswagen: US-Händler äußern scharfe Kritik
Die US-amerikanischen Volkswagen-Händler haben den Autokonzern und dessen Modellauswahl scharf kritisiert. „Die Modelle waren veraltet und auch noch überteuert für den amerikanischen Markt“, sagte der Chef des Volkswagen-Händlerverbandes, Alan Brown
(Bild: VW)
(Bild: VW)
Die US-amerikanischen Volkswagen-Händler haben den Autokonzern und dessen Modellauswahl scharf kritisiert. „Die Modelle waren veraltet und auch noch überteuert für den amerikanischen Markt“, sagte der Chef des Volkswagen-Händlerverbandes, Alan Brown, der Zeitung Die Welt (Ausgabe vom Dienstag 20.10.2015). Der zweitgrößte europäische Hersteller habe es seit Jahren nicht verstanden, die richtigen Autos für den wichtigen US-Markt zu bauen. Die US-Umweltbehörde EPA hatte den Skandal um gefälschte Abgaswerte bei VW-Dieselfahrzeugen ans Licht gebracht.
Seit Bekanntwerden der Affäre hätten die US-Händler aber nur einen leichten Umsatzrückgang verzeichnet, sagte Brown. Hauptsorge der US-Kunden sei, „wie sich ein Umbau der Wagen auf die Leistung auswirken wird“. So gebe es Volkswagen-Fahrer, die eine Umrüstung ihres Fahrzeugs grundsätzlich ablehnten.
(dpa) (mfz)