Fahrbericht: VW Up 1.0 TSI
Mit dem 90 PS krÀftigen Turbo-Aggregat entwÀchst der VW UP den SphÀren eines reinen Sparmobils. Zudem will man KonnektivitÀt und Personalisierung verbessert haben. Die erste Probefahrt zeigt gewachsenen Fahrspaà und gewisse Eigenheiten
- Wolfgang Gomoll
Mit dem 90 PS krĂ€ftigen Turbo-Aggregat entwĂ€chst der VW UP den SphĂ€ren eines (Platz)Sparmobils. Die Gestalter zeigen das mit GTI-Waben im KĂŒhlergrill und hinten mit einem angedeuteten Diffusor. SerienmĂ€Ăig gibt es auĂerdem LED-Tagfahrlicht, zudem will man KonnektivitĂ€t und Personalisierung verbessert haben. Eine erste Probefahrt zeigt mit der Leistung gewachsenen FahrspaĂ, weil ihr das Fahrwerk durchaus angemessen ist â aber auch gewisse Eigenheiten. Keine Ăberraschung ist dagegen, dass Innen- und Kofferraum des Platzsparmobils unverĂ€ndert klein bleiben.
Ganz persönlich soll der Up mit der Modellpflege werden. Mit der Ăberarbeitung kann man eine individuelle Kombination aus 13 teils poppigen AuĂen-Farben, drei Dachlackierungen und zehn Dekorfolien herstellen. Zehn verschiedenen Designs und Applikationen sollen das Cockpit aufhĂŒbschen. Damit gewinnt die Kleinwagen-typische Hartplastik-Landschaft deutlich an Charme. Druckvollen Sound von Beats by Dr Dre mit 300 Watt gibt es im Modell âBeatâ ab einem Preis von 13.150 Euro serienmĂ€Ăig. Unter Kopfhörer-Freaks hat diese Marke zwar Kultstatus, allerdings sind die BĂ€sse auch ganz typisch Dr. Dre-mĂ€Ăig â und damit vielen sicher etwas zu prĂ€sent.
Fahrbericht: VW Up 1.0 TSI (19 Bilder)

(Bild: Volkswagen)
Up-App statt App-Armada
Bei der KonnektivitĂ€t soll der Up ein neues Zeitalter einlĂ€uten. Statt Mirror-Link oder einer ganzen App-Armada stehen das Smartphone des Autofahrers und eine Up-App im Zentrum des Bedienkonzepts. Durchaus clever, schlieĂlich ist mittlerweile fast jeder mit seinem Smartphone unterwegs. 170 Euro kostet die AufrĂŒstung in Verbindung mit dem Radio âComposition Phoneâ (130 Euro, nur bei der mittleren und höchsten Ausstattungsvariante erhĂ€ltlich). Beim Up Beats ist das System serienmĂ€Ăig. Diese Ausstattungsvariante kostet mindestens 13.150 Euro.
Die neue Software beherrscht sogar eine Handschrifterkennung zur Eingabe von Navigationszielen und Begriffen auf dem Smartphone-Bildschirm. Eine Spracheingabe wie Siri ist dagegen nicht vorgesehen. Auch lÀuft nicht jede andere App parallel zu dem VW-Programm. Wer beispielsweise seine gewohnte Navi-App nutzen möchte, muss mit der Standard-Bluetooth-Kopplung vorlieb nehmen.