Toyota: Zwei neue Rückrufe
Toyota startet zwei große Rückruf-Aktionen. Im ersten Fall muss der Kopfairbag fixiert werden, im zweiten das Gehäuse des Aktiv-Kohlefilters aufgrund von Undichtigkeiten getauscht werden. Weltweit sind insgesamt von beiden Rückrufen mehr als 4 Millionen Autos betroffen
(Bild: Toyota)
(Bild: Toyota)
Toyota startet zwei große Rückruf-Aktionen. Im ersten Fall muss der Kopfairbag fixiert werden, im zweiten das Gehäuse des Aktiv-Kohlefilters aufgrund von Undichtigkeiten getauscht werden.
In Deutschland müssen 13.749 Fahrzeuge der Modelle Prius, Prius Plug-in und Lexus CT200h in die Werkstätten, die zwischen Oktober 2008 und April 2012 gebaut wurden. Die Verbindung zwischen zwei Kammern, die die Auslöseeinheit des Kopfairbags bilden, kann sich lösen. Aus diesem Grund wird eine zusätzliche Halteklammer an der Auslöseeinheit des Kopfairbags installiert. Laut Toyota ist so sichergestellt, dass der Kopfairbag im Falle eines Falls richtig fixiert ist.
Beim Werkstattaufenthalt wird sowohl auf der rechten als auch auf der linken Fahrzeugseite eine zusätzliche Halteklammer an der Auslöseeinheit des Kopfairbags installiert. Die Reparatur dauert maximal vier Stunden. Weltweit sind 1.433.988 Fahrzeuge betroffen, davon 145.958 in Europa. Mit 743.000 Stück müssen die meisten Autos in Toyotas Heimat Japan in die Werkstätten. In Nordamerika sind es knapp 500.000 Fahrzeuge. Der Rückruf hat nichts mit den bisherigen Rückrufen mit Airbags von dem Zulieferer Takata zu tun.
Der zweite Rückruf betrifft voraussichtlich rund 36.000 Fahrzeuge der Modelle Auris, Corolla, Prius, Prius Plug-in, Prius+ und Lexus CT200h , die zwischen April 2006 und August 2015 gebaut wurden. Durch eine mögliche Rissbildung am Behälter des Aktivkohlefilters im Tank können kleine Mengen an Kraftstoff oder Kraftstoffdämpfen austreten. Toyota will den Behälter des Aktivkohlefilters wechseln, was maximal drei Stunden dauern soll. Weltweit sind 2.868.000 Fahrzeuge betroffen, davon 713.000 in Europa. (mfz)