Auf dem Muscle Bike Victory Octane

„American Muscle” nennt der US-Hersteller Victory sein sportlichstes Modell, die Octane. Wir haben die durchtrainierte Maschine bereits im März vorgestellt, nun folgt der Fahrbericht

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Zweirad
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Groß Gerau, 29. Juli 2016 – „American Muscle” nennt der US-Hersteller Victory sein sportlichstes Modell, die Octane. Wir haben die durchtrainierte Maschine bereits im März vorgestellt, nun folgt der Fahrbericht.

Harley-Fahrer, BMW-Schrauber und Naked-Bike-Fans sind sich einig – das Teil sieht richtig gut aus. „Muscle Bike” bedeutet ja nicht in erster Linie höchste Leistungen, das können andere besser, sondern auch das Zurschaustellen einer gut gebauten Anatomie. Dieses Ziel wurde erreicht: Anders als beim Schwestermodell aus dem Hause Polaris, der Indian Scout, mit der sich die Victory den vorderen Rahmen und die Motorenbasis teilt, sticht der wassergekühlte V2 in der Octane nicht wie ein Fremdkörper heraus. Alles wirkt wie aus einem Guss.

Auf dem Muscle Bike Victory Octane (5 Bilder)

Schnörkellos und sportlich: die Victory Octane. (Bild: mid)

Statt geschwungener Formen zeigt die Maschine klare Kante – ein Cruiser, modern interpretiert. Klassische Elemente wie Chrom oder Speichenräder fehlen völlig. Matt-grau und schwarz dominieren. Dazu gibt's Gussräder mit zehn Speichen – natürlich in schwarz.

Die niedrige Höhe des Solositzes von 66 Zentimetern in Verbindung mit weit vorne angebrachten Fußrasten und einem Lenker, der sich dem Fahrer entgegenreckt, bieten eine angenehm aufrechte Sitzposition, was die flache Silhouette der Octane zunächst nicht vermuten lässt.