Fahrbericht: Suzuki Ignis
Der Suzuki Ignis ist ein Micro-SUV. Zur flexiblen Raumnutzung ist er statt mit fünf Sitzplätzen und konventioneller Rückbank auch mit vier jeweils einzeln verschiebbaren Sitzen erhältlich. Dazu kommt für eine 4WD- oder eine Hybrid-Option für den einzigen Motor
- Marcel Sommer
Mit 3,70 mal 1,66 mal 1,60 Meter ist der neue Suzuki Ignis klar ein Micro-SUV. In dieser Größenklasse zählt eine flexible Raumnutzung viel und so bietet Suzuki den Wagen statt mit fünf Sitzplätzen und konventioneller Rückbank auch mit vier jeweils einzeln verschiebbaren Sitzen an. Bei seinem Namen „Ignis” (Feuer) denken wir an „Sparflamme”, weil das Auto wenig kostet und man mit ihm für erträgliche Aufpreise die Lifestyle-Themen „Allrad” und „Hybrid” bespielen kann.
Auf ganz nach hinten geschobenen Sitzen finden selbst 1,95 Meter große Fondpassagiere so viel Beinfreiheit wie in manchem Oberklassewagen. Zum Zwecke der Kofferraumerweiterung lassen sich beide Sitze rund 17 Zentimeter weit nach vorn verschieben, dann sieht das Platzangebot jenseits der Lehnen natürlich anders aus. Das Komfortniveau der Sitze an sich ist mager. Hier sollte Suzuki nachlegen. Dieser Komfortmangel steht im Gegensatz zu einem, gemessen am Segment gut verarbeiteten und nicht in der Windschutzscheibe spiegelnden Interieur.
Fahrbericht: Suzuki Ignis (19 Bilder)

Leichtbau senkt den Verbrauch
Der 1,2 Liter große Vierzylinder-Ottomotor mit 90 PS wuchtet bis zu 120 Nm ans Getriebe, von dem aus normalerweise die Vorderachse, auf Wunsch auch bedarfsgeregelt per Lamellenkupplung die Hinterachse angetrieben wird. Letztere Variante wird bis zu 165 km/h schnell, der Spritverbrauch mit 5,0 Litern angegeben. Beim Fronttriebler betragen die Werte 170 km/h repektive 4,6 Liter. Als Fronttriebler wiegt der Ingis nur 885 Kilogramm, mit Allradantrieb 60 Kilogramm mehr. Für 800 Euro Aufpreis steht eine Mild-Hybrid-Version des einzigen Motors mit Lithium-Ionen-Batterie und Startergenerator zur Verfügung. Sie soll trotz eines Mehrgewichts von 25 Kilogramm auf 4,3 Liter pro 100 Kilometer kommen. Damit würde der kleine Japaner mehr als 200.000 Kilometer benötigen, um den Aufpreis wieder hereinzufahren.