US-Regeln für autonome Autos: Apple will mitreden

In den USA werden in nächster Zeit zum Thema „autonomes Fahren“ die wohl entscheidenden Weichenstellungen auf gesetzgeberischer Seite vorgenommen. Eine Firma hat nun angekündigt, sich massiv einbringen zu wollen: Apple

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(Bild: Daimler)

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Flächendeckend ist vollautonomes Fahren trotz der gewaltigen Summen, die derzeit in diesem Bereich investiert werden, nicht zu erwarten.

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In den USA werden in nächster Zeit zum Thema „autonomes Fahren“ die wohl entscheidenden Weichenstellungen auf gesetzgeberischer Seite vorgenommen. Noch ist offen, wie sich die neue US-amerikanische Regierung zu diesem Thema platzieren wird. Eine Firma hat nun angekündigt, sich massiv einbringen zu wollen: Apple. Der Konzern schrieb an die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA, er investiere „massiv in die Erforschung von maschinellem Lernen und der Automatisierung“.

In dem Brief, der auf der NHTSA-Webseite veröffentlicht wurde, spricht sich Apple unter anderem dafür aus, dass Entwickler von Roboterwagen anonymisierte Daten zu Unfällen und kritischen Situationen miteinander teilen, um den Fortschritt zu beschleunigen. Der Konzern bestätigt an keiner Stelle ausdrücklich, selbst an selbstfahrenden Autos zu arbeiten. Apple wolle mit dem Brief aber zu einer nationalen Debatte über das Thema beitragen. Man sei „enthusiastisch angesichts des Potenzials automatisierter Systeme in vielen Bereichen inklusive des Verkehrs“, hieß es in dem Schreiben weiter.

Über Pläne von Apple im Autobereich wird schon seit Jahren spekuliert. Es gilt als offenes Geheimnis in der Branche, der Stand des Projekts ist aber unklar. Zunächst wurde berichtet, Apple wolle zum Jahr 2020 mit einem eigenen Elektroauto in den Markt einsteigen. Nach jüngsten Informationen soll sich der Fokus auf die Entwicklung von Software für selbstfahrende Fahrzeuge verlagert haben. Viele Mitarbeiter hätten das Projekt „Elektroauto“ verlassen.

(dpa) (mfz)