Harman präsentiert Rinspeed-E-Mobil "Oasis"
Shared Cars sind langweilig? Die Konzeptstudie Oasis will das Gegenteil beweisen. Und Samsung-Chef Boo Keun Yoon schaute auch mal vorbei.
Harman und Rinspeed stellten am Rande der CES die Konzeptstudie "Rinspeed Oasis" vor, ein selbstfahrendes Elektroauto fĂĽr den Stadtbetrieb. Harman ist seit vergangenem November eine Samsung-Tochter: Samsung versprach sich von der Ăśbernahme einen besseren Zugang zur Automobilbranche. So nutzte Samsung-Chef Boo-Keun Yoon die CES fĂĽr eine Stippvisite am Harman-Stand.
Der kleine Stadtflitzer Oasis soll beweisen, dass ein autonom fahrendes Tauschauto der Zukunft kein langweiliges Roboterauto sein muss. Zum Gesamtkunstwerk Oasis, dass den Ausstellern zufolge absolut fahrtĂĽchtig ist, steuerten zahlreiche Zulieferer wie ZF, NXP und Osram unterschiedliche Komponenten bei. Dank speziellem Lenkungswinkel, zwei radnaher E-Motoren und "Torque Vectoring" kann sich das Fahrzeug fast auf der Stelle drehen.
Oasis (6 Bilder)

Der futuristische Innenraum erinnert an ein Wohnzimmer mit schicken Sesseln, einem Sideboard und einem kleinen Garten unter der Frontscheibe. Der Fußboden besteht aus echtem Holz. Das ZF-Lenkrad lässt sich mit einem Handgriff umklappen und verwandelt sich so in eine Tastatur oder Ablagefläche. Auf der Lenksäule ist eine mechanische Uhr montiert, die durch Lenkbewegungen aufgezogen wird.
Auf den über die ganze Breite des Fahrzeugs gezogenen Displays lassen sich nicht nur Multimedia-Inhalte abrufen; das System lässt sich durch die Anbindung an Microsofts Cloud-Services auch als Arbeitsumgebung nutzen. Für ein großflächiges Head-Up-Display sorgt eine Laserprojektion des Startups Wayray. (sha)