Skoda Rapid Facelift
Skoda hat den Rapid minimal verĂ€ndert und wird das Ergebnis auf dem Genfer Autosalon vorstellen. Vom Update profitieren am ehesten die Kunden, die in die optionalen Scheinwerfer investieren. GröĂere VerĂ€nderungen gibt es auch bei den Benzinern
Als die Meldung kam, dass Skoda den Rapid ĂŒberarbeitet hat, haben wir ĂŒberlegt, wann uns der das letzte Mal aufgefallen ist. Ein Kollege meinte ironisch, es mĂŒsse bei heise/Autos gewesen sein â anlĂ€sslich der Vorstellung des Modells. Ganz so wenige Exemplare können es dann aber doch nicht sein, denn mit 18.537 Neuzulassungen im vergangenen Jahr war Skoda mit diesem Modell immerhin erfolgreicher als die direkte Konkurrenz von Peugeot, Toyota, Kia oder CitroĂ«n in dieser Klasse. Mit ein paar kleinen Handgriffen hofft man, dass der Erfolg anhĂ€lt.
GĂŒnstig verĂ€ndert
Die Ă€uĂeren VerĂ€nderungen sind dabei weit weniger drastisch als beim Octavia. Eine leicht verĂ€nderte Front, ein schmaler Chromstreifen vorn und dunkel eingefĂ€rbte RĂŒckleuchten mĂŒssen reichen. Dazu noch eine verlĂ€ngerte Heckscheibe beim Spaceback sowie ein paar neue Radkappen und Alufelgen â das war es dann auch schon. Manch einer mag sich da nach gut 4,5 Jahren etwas gröĂere Eingriffe gewĂŒnscht haben. Doch der Rapid ist vor allem fĂŒr jene KĂ€uferschicht gedacht, bei denen der Preis eine ganz besonders wichtige Rolle spielt. GröĂere Ănderungen gehen ins Geld â und das gibt Volkswagen nur aus, wenn es nicht anders geht.
Skoda Rapid Facelift (12 Bilder)

(Bild: alle Hersteller)
Die Rolle des Sparmodells wird auch anderer Stelle deutlich. Statt LED-Scheinwerfer ins Programm zu nehmen, rĂŒstet Skoda die Xenon- zu Bi-Xenon-Lampen auf. Prinzipiell ist dagegen nichts zu sagen, zumal das optionale Licht mit gerade einmal 600 Euro Aufpreis einen sehr guten Gegenwert bot. Hoffentlich wird es mit dem Mini-Facelift nicht wesentlich teurer.
MIB 2
Im Innenraum wurde das Kombiinstrument mit neuen ZifferblĂ€ttern versehen. Neue Luftausströmer und Interieurleisten sollen das Armaturenbrett hochwertiger aussehen lassen. ZurĂŒckstecken muss der Rapid-Kunde auch im Infotainmentbereich. Alle WerksgerĂ€te basieren auf dem Modularen Infotainmentbaukasten 2 (MIB 2), aktuell ist inzwischen die dritte Generation. Mit den teureren Systemen kann die App âSkoda Connectâ genutzt werden, mit der sich, so verspricht es Skoda, unter anderem der SchlieĂzustand von TĂŒren, Fenstern und Schiebedach via Smartphone kontrollieren lĂ€sst. Besonders letzterer Punkt erscheint uns wichtig, denn im Rapid gibt es bislang nur ein festes Glasdach. Sollte dieses nicht geschlossen sein, ist es wirklich an der Zeit, nach seinem Auto zu schauen.