Toyota stellt autonomes Fahrzeug vor
Toyota hat ein selbstfahrendes Auto vorgestellt. Der Lexus LS 600hL setzt ein Array aus LIDAR-Sensoren, Radargeräten und Kameras ein und soll so weitgehend unabhängig von detaillierten Karten fahren.
So sieht das Advanced Safety Research Vehicle 2.0 des Toyota Research Institute aus.
(Bild: Toyota)
Das Toyota Research Institute (TRI) hat ein selbstfahrendes Auto vorgestellt. Der Lexus LS 600hL kommt mit LIDAR-Sensoren, Radar und Kamerasystem. Der Einsatz von mehreren, überlappenden Sensorsystemen soll die Abhängigkeit von sehr detailreichen Karten reduzieren. Vor allem für die kurzfristige Entwicklung ist das von Bedeutung, da das nötige Kartenmaterial für viele Regionen noch nicht existiert.
(Bild:Â Toyota )
Toyotas autonomer Lexus markiert die zweite Generation des "Advanced Safety Research Vehicle", das der Fahrzeughersteller im Jahre 2013 auf der CES vorgestellt hat. Es soll die Basis für zwei Entwicklungsziele bilden: Chauffeur und Guardian. Im Chauffeur-Modus fährt das Auto vollständig autonom, in der Betriebsart Guardian greift es nur ein, um Gefahren abzuwenden, in erster Linie Kollisionen mit Personen oder anderen Fahrzeugen. TRI-CEO Gill Pratt sieht das Guardian-Projekt als früher erreichbares Ziel.
Das Auto ist Resultat eines milliardenschweren Investitionsprogramms, das Toyota im Jahr 2015 angekündig hat. Es soll die künstliche Intelligenz für autonome Fahrzeuge und Roboter liefern. Das Institut hat seinen Sitz im kalifornischen Stanford und Zweigstellen am MIT in Massachusetts sowie in der Universität Michigan in Ann Arbor. (akr)