Vorstellung: Suzuki Swift Nummer 6
Suzuki hat sich im Bereich Antrieb einiges einfallen lassen, um den neuen Swift aus der Masse hervorzuheben. So gibt es fĂĽr diesen nicht nur eine Wandlerautomatik, sondern auch einen Allradantrieb
(Bild: Suzuki)
- Christian Lorenz
Nach fast sieben Jahren stellt Suzuki wieder einen neuen Swift vor. Der Kleinwagen ist in Europa seit 33 Jahren auf dem Markt. Besonders lang durchgehalten hat die zweite Generation, die mit leichten Veränderungen offiziell auch als dritte verkauft wurde. Die nahezu unveränderten Modelle wurde zwischen 1989 und 2003 gebaut. Ein so lange Leben wird der dritten Auflage wohl kaum beschieden sein. Suzuki hat sich allerdings ein paar Kniffe einfallen lassen, um den Kleinwagen etwas aus der Masse herausragen zu lassen. Die betreffen den Antriebsbereich.
Kleiner und leichter
Der neue Swift wurde mit 3,84 m Länge und 1,73 m Breite um 10 mm kürzer, aber um 40 mm breiter als sein Vorgänger. Anders als beim Vorgänger ist die sechste Swift-Generation nur noch als Fünftürer zu haben. Die hinteren Türgriffe sind in der C-Säule „versteckt“. Ein wirklich riesiger Schritt ist Suzuki allerdings beim Gewicht gelungen. Das neue Basismodell soll den Vorgänger um 120 kg unterbieten. Inklusive 75-kg-Fahrer gibt Suzuki 915 Kilogramm an.
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Zwei Motoren
Die Motorenpalette des neuen Swift ist sehr überschaubar. Es gibt nur zwei Benzinmotoren: Einen Vierzylinder-Sauger mit 1,2 Litern Hubraum und 66 kW (90 PS) sowie einen Einliter-Dreizylinder-Turbo mit 112 PS. Schon mit der schwächeren Maschine erreicht der Swift bis zu 180 km/h, mit dem Turbo schafft der Kleinwagen maximal 195 km/h. Für den deutschen Markt gibt es drei Optionen: Der 1,2-Liter-Motor kann auch mit Allradantrieb bestellt werden, was heute kaum noch einer in dieser Klasse bietet.
Der Turbomotor ist auch mit einer Sechsgang-Wandlerautomatik oder mit einem Mild-Hybrid zu haben. Über einen riemengetriebenen Startergenerator wird der Motor mit maximal 2,3 kW und 50 Nm unterstützt. Die Energie dafür kommt aus einer zusätzlichen 12-Volt-Batterie, die unter dem Fahrersitz eingebaut wird. Sie wird per Rekuperation aufgeladen. Dieser Aufwand spart im NEFZ 0,3 Liter.