Studie: Skoda Vision RS

Die Studie Vision RS soll Teile des künftigen RS-Designs von Skoda zeigen, verrät aber auch etwas zum Rapid-Nachfolger. Der Neue wäre demnach deutlich flotter gezeichnet und etwas größer als das aktuelle Modell

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Skoda Vision RS

(Bild: Skoda)

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Skoda stellt auf der Messe in Paris (4. bis 14. Oktober 2018) die Studie Vision RS vor, von der nun erste Zeichnungen aufgetaucht sind. Sie soll, so Skoda, die nächsten Designschritte bei den sportlichen RS-Modellen zeigen. Viel wichtiger ist aber, dass sie gleichzeitig den Nachfolger vom Rapid ankündigen.

Eigentlich sind die hierzulande erzielten Verkaufszahlen des Skoda Rapid an sich nicht schlecht. Manch ein Hersteller wäre froh, wenn er rund 17.000 Autos pro Jahr in dieser Klasse verkaufen würde. Bei Skoda denkt man inzwischen allerdings in anderen Maßstäben. Einer davon ist der Octavia, der im vergangenen Jahr mehr als dreimal so oft verkauft wurde, obwohl der Rapid im Frühjahr 2017 leicht überarbeitet wurde.

Studie: Skoda Vision RS (6 Bilder)

Die Studie Vision RS soll die nächsten Schritte beim RS-Design ankündigen. Viel spannender ist aber, dass sie vermutlich auch über den Nachfolger des Rapid einiges verrät.
(Bild: Skoda)

Die ersten Zeichnungen der Studie Vision RS zeigen ein Modell in der Golf-Klasse. Der Wagen ist knapp 4,36 Meter lang und 1,43 Meter hoch, der Radstand beträgt 2,65 Meter. Damit ist er ähnlich dimensioniert wie beispielsweise ein Opel Astra oder ein Ford Focus. Mehr verrät Skoda aktuell noch nicht.

Der Rapid ist seit Oktober 2012 auf dem deutschen Markt. Seine Ablösung dürfte spätestens für das Jahr 2020 vorgesehen sein. Vermutlich wird er sich dann die Plattform mit dem nächsten Skoda Fabia teilen. Der wurde gerade sanft überarbeitet, was den Umstand kaschieren soll, dass die internen Konkurrenten von Seat und VW auf einer aktuelleren Plattform stehen. (mfz)