Audi: Streik im Motorenwerk Györ

Wegen des Streiks im ungarischen Motorenwerk Györ müssen mehr als 10.000 Mitarbeiter am Montag und Dienstag bei Audi in Ingolstadt eine Zwangspause einlegen. Einige tausend Autos der Baureihen A3, A4, A5 (Test) und Q2 (Test) könnten nicht gebaut werden,

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Audi-Werk in Györ

(Bild: Audi)

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  • dpa

Wegen des Streiks im ungarischen Motorenwerk Györ müssen mehr als 10.000 Mitarbeiter am Montag und Dienstag bei Audi in Ingolstadt eine Zwangspause einlegen. Einige tausend Autos der Baureihen A3, A4, A5 (Test) und Q2 (Test) könnten nicht gebaut werden, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag (28. Januar 2019). Den betroffenen Beschäftigten schreibt Audi 40 Prozent der Ausfallzeit auf ihrem Zeitkonto gut. Wie es ab Mittwoch weitergeht, sei noch offen, sagte der Sprecher.

Das Audi-Werk im ungarischen Györ wurde 1993 eröffnet.

(Bild: Audi)

In Györ werden Benzin-, Diesel- und neuerdings auch Elektromotoren gebaut, nicht nur für Audi, sondern auch für andere Marken der Volkswagen-Gruppe. Die Beschäftigten in Ungarn fordern 18 Prozent mehr Lohn und sind in einen einwöchigen Streik getreten. Die IG Metall Bayern unterstützt den Streik und erklärte, die Beschäftigten in Györ erhielten durchschnittlich 1100 Euro brutto im Monat, bei Lebenshaltungskosten wie in Westeuropa. In Neckarsulm, wo Audi die größeren Modelle bis zum A8 baut, sei die Motorenversorgung noch bis mindestens Mitte der Woche gewährleistet. Auch in Brüssel, wo der Audi e-tron gebaut wird, laufe die Produktion gegenwärtig weiter. (mfz)